Someone passed some bliss among the crowd.
And we walked back to the road, unchained.
Zur Einstimmung auf die kommende Festivalausgabe vom 22. Oktober bis zum 1. November 2020 wollen wir einige unserer liebsten Erinnerungen aus der Geschichte der Viennale teilen. Seit fast 60 Jahren gibt es uns inzwischen und in den letzten Monaten haben wir auch aus ganz existenziellen Gründen darüber nachgedacht, was die Erfahrung eines Festivals eigentlich ausmacht. Einer der Begriffe, der dabei immer wieder aufkam, war die Erinnerung.
Als Raum für Begegnungen, Überraschungen, Gespräche und Parties vermögen Festivals, ein großes und lebendiges Netz um die Filmerfahrungen zu errichten. Von einem Film bleibt nicht nur das haften, was er zeigt und fühlbar macht, sondern auch der Rahmen, indem man ihm begegnet. Dieser Rahmen ist entscheidend für ein Miteinander oder Gegeneinander von Film und Welt. Die Erinnerungen an Filmerfahrungen machen das Kino lebendig und relevant.
Jede Woche werden wir bewegte Bilder aus unsere Geschichte sowie einige Fotografien online stellen. Beginnen wollen wir mit einigen Schnappschüssen des Publikums, ganz einfach weil es für uns außer Frage steht, dass ein Filmfestival ein Publikum braucht, das gemeinsam vor der Leinwand sitzt, schaut, diskutiert, verlorengeht, einschläft, träumt, tanzt, wartet, lacht, weint und die große Kraft dieses Mediums spürt, das wir so lieben. Eine Kraft, die verändern, trösten, aufwühlen, zum Denken anregen kann; eine Kraft, die es nur mit dem Publikum gibt.