V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

BANDE DES QUATRE

V' 02

La BANDE DES QUATRE

Viererbande

Jacques Rivette
F/CH, 1988
160min, OmdU

La BANDE DES QUATRE

Jacques Rivette
F/CH, 1988
, 160min, OmdU

Actors: 
Bulle Ogier
Constance Dumas
Benoît Regent
Thomas
Laurence Côte
Claude
Fejria Deliba
Anna
Bernadette Giraud
Joyce
Ines de Medeiros
Lucia
Nathalie Richard
Cécile
Pascale Salkin
Corinne
Dominique Rousseau
Pauline
Agnès Sourdillon
Jeanne
Irina Dalle
Esther
Caroline Gasser
Raphaële
Irène Jacob
Marine
Florence Lannuzel
Louise
Françoise Muxel
Valérie

Production: 
Pierre Grise Productions
World Sales: 
Distribution in Austria: 
35 mm/Farbe

In einer bruchlosen Bewegung von großer Leichtigkeit führt der Beginn des Films La bande des quatre von einer Welt in eine andere, vom Hellen ins Dunkle, von der Straße in den Raum des Theaters. Die Erzählung wechselt die Tonlage, ohne das Spiel zu unterbrechen. Seit Paris nous appartient, seinem ersten Langfilm, ist die Idee der Theaterarbeit ein immer wiederkehrendes Element in den Filmen Jacques Rivettes. Dabei ist es nicht das fertige Stück, die abgeschlossene Inszenierung, denen sein Interesse gilt, sondern der Entstehungsprozess des Spiels, die Probenarbeit am Text, an den Blicken, Bewegungen, Gesten der Darsteller. Eine Schauspielergruppe, sagt Rivette, hat immer auch etwas Verschwörerisches, Komplizenhaftes. Das Theater: ein Ort des Komplotts. Vielleicht auch deshalb wird Constance Dumas am Ende den entflohenen und von der Polizei gejagten Freund ihrer Schülerin Cécile in ihrem Theater verstecken. Von allen Figuren in La bande des quatre ist die von Bulle Ogier dargestellte Schauspiellehrerin jene, die am deutlichsten Anteil an Rivettes bisheriger Arbeit hat. Sie ist wie ein Echo oder eine Überlieferung aus anderen Filmen. (Auszug aus: Hans Hurch: Im Schatten der jungen Mädchen, «Falter», Nr. 38/September 1989.)

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