In Focus: Manuel Mozos

Trás-os-Montes

António Reis, Margarida Martins Cordeiro
P 1976
111min
V'12

Trás-os-Montes ist eine Region im Norden Portugals. Nach der Nelkenrevolution, als man begann, sich Gedanken darüber zu machen, wofür das Land nun eigentlich stehen soll, gingen viele Künstler in diesem zurückgebliebenen Winkel auf die Suche nach den Wurzeln ihrer zukünftigen Kultur. Das Werk, das blieb, war TRÁS-OS-MONTES, realisiert über mehrere Jahre hinweg vor Ort mit Laien, die für Reis und Cordeiro Anekdoten zum Besten gaben aus ihren eigenen Leben und/oder denen ihnen Nahestehender. Ein ganz außerordentlicher Hybrid aus Spiel- und Dokumentarfilm, extrem elliptisch, fragmentarisch in seinem Bau, von ungeheuerlicher visueller Schönheit und seltener Sanftmut, Gnade. Am Ende gibt es sogar Hoffnung.

ANTÓNIO REIS
Geboren 1927 Valadares, Portugal. Filmemacher, Drehbuchautor, Produzent, Dichter, Bildhauer und Ethnograf. Dreht Ende der Fünfziger Jahre erste Kurzfilme und ist 1962 Assistent von Manuel de Oliveira bei O ACTO DA PRIMAVERA. Arbeitet als Ko-Regisseur von César Guerra Leal bei ALTO DO RABAGÃO (1966) und als Ko-Autor von Paulo Rocha für MUDAR DE VIDA (1966).

MARGARIDA CORDEIRO
Geboren 1939. Gemeinsam mit ihrem Ehemann António Reis realisiert die studierte Psychiaterin neben TRÁS-OSMONTES die beiden Filme ANA (1985) und ROSA DE AREIA (1989).

Credits
  • António Reis
  • Margarida Cordeiro
  • João Diogo
  • António Reis
  • Margarida Cordeiro
  • Acácio de Almeida
  • António Reis
  • Margarida Cordeiro
  • João Diogo
Centro Português de Cinema (CPC), Radiotelevisão Portuguesa (RTP), Tóbis Portuguesa
Margarida Cordeiro c/o Cinemateca Portuguesa
35 mm
col
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