Tih-Minh (Episode 7-9)

V'13

Tih-Minh (Episode 7-9)

Louis Feuillade
F, 1918
80min, f/niederlZT_engl_eingespr

© Collection Musée Gaumont

Tih-Minh (Episode 7-9)

Louis Feuillade
F, 1918
, 80min, f/niederlZT_engl_eingespr

Mit: 
René Cresté
Jacques d’Athys
Mary Harald
Tih-Minh
Georges Biscot
Placide
Édouard Mathé
Sir Francis Grey
Louis Leubas
Kistna
Gaston Michel
Dr. Gilson
Marcel Maruet
Dr. Clauzel
Drehbuch: 
Louis Feuillade
Georges Le Faure
Kamera: 
Léon Klausse
Schnitt: 
Léon Klausse

Produktion: 
Gaumont
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Das düstere Paris seiner berühmten Serials FANTOMAS (1913), LES VAMPIRES (1915/16) und JUDEX (1916) hat Louis Feuillade in TIH-MINH (1918) gegen Nizza und die französische Mittelmeerküste getauscht. Doch auch im freundlichen Licht des Südens sind seine Helden, der Abenteurer Jacques d’Athys, dessen Verlobte Tih-Minh und der treue Diener Placide, nicht vor den Nachstellungen einer Bande von Schurken und feindlichen Agenten gefeit, die ihnen das Geheimnis einer Inschrift entreißen wollen, das zu einem indischen Schatz führt. Mordversuche, Entführungen, mysteriöse Amulette, Amnesie auslösende Drogen, wüste Verkleidungen und eine hypnotisch schlafwandelnde Marquise – die Helden müssen in dem 12-teiligen Serial mit jeder Hinterhältigkeit rechnen. Im deutschsprachigen Raum eher zurückhaltend rezipiert, ist Feuillades fantastischer Realismus, ist die wilde Poesie seiner trivialen Sensationsmelodramen, für die französische Kunst – angefangen von den Surrealisten bis zu Filme machern wie Georges Franju, Alain Resnais, Jacques Rivette und Olivier Assayas – stets ein nie versiegender Quell der Inspiration gewesen.

LOUIS FEUILLADE

Geboren 1873 in Lunel, Frankreich. Arbeitet zunächst als Journalist. Schreibt Drehbücher für Gaumont und wird 1907 künstlerischer Leiter des Unternehmens. Entwickelt mehrere Serienfilmreihen wie etwa FANTÔMAS(1913/14), LES VAMPIRES (1915/16) und JUDEX (1916/17), die ihn international berühmt und zu einem der führenden Regisseure Frankreichs der Stummfilmzeit machen. Louis Feuillade stirbt 1925 in Nizza.