REBECCA

V'06

REBECCA

Alfred Hitchcock
USA, 1940
Spielfilme, 130min, OF

REBECCA

Alfred Hitchcock
USA, 1940
Spielfilme, 130min, OF

Mit: 
Laurence Olivier
Joan Fontaine
George Sanders
Judith Anderson
Gladys Cooper
Nigel Bruce
Reginald Denny
C. Aubrey Smith
Florence Bates
Drehbuch: 
Robert E. Sherwood
Joan Harrison nach dem Roman von Daphne du Maurier
adaptiert von Philip MacDonald
Michael Hogan
Ton: 
Jack Noyes
Kamera: 
George Barnes
Schnitt: 
Hal Kern
James E. Newcom
Musik: 
Franz Waxman
Ausstattung: 
Lyle R. Wheeler
Howard Bristol
Joseph B. Platt

Produktion: 
Selznick International Pictures
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Eine unscheinbare, junge Frau heiratet den verwitweten Lebemann Maxime De Winter. In Manderley, dem Anwesen De Winters, hat die junge Frau es jedoch schwer, sich zurechtzufinden: Der Geist der unter ungeklärten Umständen verstorbenen Rebecca, der ersten Frau De Winters, ist allgegenwärtig. Da diese auf mysteriöse Weise ums Leben kam, glaubt die junge Frau bald, dass ihr Mann Rebecca ermordet hat und nun auch ihr nach dem Leben trachtet. Direkt nach seinem Riesenerfolg mit Gone with the Wind ergriff Selznick die Gelegenheit, mit Hitchcock zu arbeiten, und mit einem großen Budget im Rücken gab dieser dem Manderley-Haus quasi eine eigene Persönlichkeit. Das Schloss an der Küste ist der atmospärische Hintergrund für die angespannte Liebesgeschichte zwischen Joan Fontaine und Laurence Olivier. Die unschuldige Fontaine wird von Manderleys dunklen Geheimnissen beinahe in den Wahnsinn getrieben, und Hitchcock baut die Spannung genüsslich immer weiter auf - bis zum unvergesslichen Schluss. (Joshua Klein) Als wir Rebecca vorbereiteten, hatte Selznick darauf bestanden, dass wir von vielen Frauen Probeaufnahmen machten, bekannten und unbekannten, um den Star des Films zu finden. Ich glaube, er machte das, weil er den Reklamefeldzug wiederholen wollte, der der Wahl der Scarlett O'Hara vorausgegangen war. So hat er alle großen Stars von Hollywood dazu gebracht, Probeaufnahmen für Rebecca zu machen. Mir war das peinlich, alle diese Frauen einer Prüfung zu unterziehen, obwohl ich vorher wusste, dass sie für die Rolle nicht in Frage kamen. Gleich mit den ersten Aufnahmen mit Joan Fontaine war mir klar, dass sie der Figur am nächsten kam. Anfangs fand ich, dass sie sich ihrer spezifischen schauspielerischen Fähigkeiten wenig bewusst war, aber ich sah, dass sie das Talent zu einem kontrollierten Spiel besaß, und hielt sie für fähig, die Rolle auf eine stille, scheue Weise zu verkörpern. Zu Beginn übertrieb sie die Furchtsamkeit ein wenig, aber ich spürte, dass sich das geben würde, und so kam es auch. (Alfred Hitchcock im Gespräch mit François Truffaut)