Plaisir

V'16

Le Plaisir

Pläsier

Max Ophüls
F, 1952
97min, OmdU

Bild: Sammlung Österreichisches Filmmuseum

Le Plaisir

Max Ophüls
F, 1952
, 97min, OmdU

Mit: 
Claude Dauphin
Doktor
Jean Galland
Ambroise
Gaby Morlay
Frau von Ambroise
Madeleine Renaud
Mme. Tellier
Jean Gabin
Joseph Rivet
Drehbuch: 
Jacques Natanson
Max Ophüls
Ton: 
Pierre Calvet
Kamera: 
Christian Matras
Philippe Agostine
Schnitt: 
Léonide Azar
Musik: 
Joe Hajos
Ausstattung: 
Jean D’Eaubonne
Kostüm: 
Georges Annenkoff

Produktion: 
C.C.F.C., Stera Films
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß
nach Kurzgeschichten von Guy de Maupassant

«Le plaisir», das Vergnügen der ProtagonistInnen in den drei auf Geschichten von Guy de Maupassant beruhenden Episoden dieses Films, mag teils zweifelhaft sein, handfest, vergänglich oder auch bitter – das Vergnügen, der Genuss gar des Publikums ist gewiss. Ein Off-Erzähler führt durch LE PLAISIR mit einem stimmlichen und sprachlichen Duktus ganz auf der Höhe der betörend eleganten Kamera und der präzisen, nicht selten aber auch von Wehmut gezeichneten Bilder. Das Wesen des Vergnügens, daran lässt Ophüls keinen Zweifel, ist seine Flüchtigkeit.

Gezeigt wird die von Max Ophüls autorisierte Fassung mit der deutschen Erzählstimme von Adolf Wohlbrück.

Max Ophüls
Geboren 1902 in Saarbrücken. Beginnt beim Theater. 1932 erster Langfilm mit DIE VERLIEBTE FIRMA, später LIEBELEI (1933). Mit der NS-Machtergreifung Emigration nach Paris, später in die USA, wo u.a. die Zweig-Verfilmung LETTER FROM AN UNKNOWN WOMAN (1948) und CAUGHT (1949) entstehen. Rückkehr 1949 nach Frankreich, er dreht LA RONDE (1950) und LOLA MONTÈS (1955). Er stirbt 1957 in Hamburg.