P MESLE PELIKAN

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P MESLE PELIKAN

Parviz Kimiavi
Iran, 1972
Kurzfilme, 25min,

P MESLE PELIKAN

Parviz Kimiavi
Iran, 1972
Kurzfilme, 25min,

Mit: 
A'Seyd Ali Mirza
Mohammad Jazayeri
Drehbuch: 
Parviz Kimiavi
Kamera: 
Mohammad Zarfam

Produktion: 
National Iranian Radio & Television
Weltvertrieb: 
Cima Media International
Format: 
16 mm
Schwarz/Weiß

Der alte Eremit A'Seyd Ali Mirza, der in einer verfallenen Ruine in der Wüstenstadt Tabas lebt, versucht, den Kindern der Nachbarschaft das Alphabet mittels Gestensprache beizubringen. Die Kinder machen sich über ihn lustig und jedes Mal, wenn er den Buchstaben P erreicht, rufen sie «P wie Pedarsag» (= Hundesohn). Der alte Mann ärgert sich und läuft ihnen hinterher. Eines Tages ruft eines der Kinder beim Buchstaben P: «P wie Pelikan». A'Seyd Ali Mirza, der nicht weiß, was ein Pelikan ist, verlässt die Ruine und geht mit den Kindern in den Golshan Park, um einen Pelikan aus der Nähe zu sehen. Kimiavi liebt in seinen Werken das Vergangene. Wir finden in seinen zeitgenössischen Figuren stets die Negation zeitgemäßen Denkens. Das ist am stärksten in P mesle Pelikan erkennbar. A'Seyd Ali Mirza hat seine eigene spezielle Welt, sein Leben ist auf einen Ort festgelegt, er ist «authentisch». Er ist ganz er selbst und Kimiavi benützt diese authentische Persönlichkeit um seine eigenen Ideen zu vermitteln. (Jamal Omid)