NO QUIERO VOLVER A CASA

V' 00

NO QUIERO VOLVER A CASA

l WON'T GO BACK HOME

Albertina Carri
Argentinien, 2000
Spielfilme, 74min,

NO QUIERO VOLVER A CASA

Albertina Carri
Argentinien, 2000
Spielfilme, 74min,

Mit: 
Márgara Alonso
Die Großmutter
Manuel Callau
Roberto
Martín Churba
Rubén
Analía Couceyro
Ana
Drehbuch: 
Albertina Carri
Paula Carri
Ton: 
Omar Jadur
David Mantecon
Kamera: 
Paula Grandio
Schnitt: 
Rosario Suarez
Musik: 
Edgardo Rudnitzky
Ausstattung: 
Valeria Ambrosio
Monica Van Asperen
Kostüm: 
Diego Schipani

Produktion: 
Mandragora Producciones
Weltvertrieb: 
Mandragora Producciones
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Eine Geschichte über Einsamkeit anhand zweier sehr verschiedener argentinischer Familien, deren Schicksale sich miteinander verquicken. Ruben ist ein nihilistischer junger Mann. Er lebt in einem kleinen Kreis, bestehend aus seinem schwer arbeitenden Vater Carlos, seiner Schwester Marcela und deren Freund Mario. Dazu kommen die Prostituierte Susana - so halb und halb seine Freundin - und sein Cousin Miguel. Ruben ist ein Außenseiter, vielleicht ohne dass er es richtig wahrnimmt. Nicolás, neun Jahre alt, ist ein intelligentes und liebenswertes Kind aus bürgerlichem
Milieu. Sein Vater ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und ein Workaholic. Seine 19-jährige Schwester Ana fühlt sich von der Familie beengt. Nicolás' Onkel, zwielichtiger Geschäftspartner seines Vaters, ist auch ein Kunde von Susana. Bei ihr treffen die verschiedenen Personen aufeinander, und eine Serie dramatischer Ereignisse entfaltet sich. (Internationales Filmfestival Rotterdam, Katalog)
No quiero volver a casa begann als fiktive Untersuchung des Lebens zweier Familien, die von einer Tragödie heimgesucht werden. Ich schrieb verschiedene Situationen, in denen die Charaktere in einen Mordfall verwickelt werden. Das Resultat war das Drehbuch zu einem Kurzfilm, den ich im Mai 1998 drehte. Kaum war der Film fertig, schrieben Paula Carri und ich innerhalb von nur drei Wochen diese Szenen oder «Zellen» um und verwandelten sie in eine einzige Geschichte, die sich im Zeitraum eines Jahres in Buenos Aires entfaltet. Anstatt den Kurzfilm fortzusetzen oder auszudehnen, versuchten wir, ihn in einer komplexeren Handlung aufzulösen, der das wichtigste Element der Originalidee beibehält: den Charakter einer Untersuchung. Deshalb weist No quiero volver a casa eine statische Kamera auf, die an den Geschehnissen nicht teilzuhaben scheint. Sie beobachtet nur, unbeeindruckt von den Handlungen und Bewegungen der Figuren. Das Drehen und Montieren bestand darin, diese Teile anzuordnen, wie die Teile eines Puzzles, bis sie ihren richtigen Platz fanden. (Albertina Carri)