V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

Neue Welt [Filmausschnitt aus Schwarze Sünde]

V' 16

Neue Welt [Filmausschnitt aus Schwarze Sünde]

Danièle Huillet, Jean-Marie Straub
BRD, 1988
Kurzfilme, 3min, OF

© Viennale © Viennale

Neue Welt [Filmausschnitt aus Schwarze Sünde]

Danièle Huillet, Jean-Marie Straub
BRD, 1988
Kurzfilme, 3min, OF

Drehbuch: 
Jean-Marie Straub
Danièle Huillet based on Friedrich Hölderlin
Kamera: 
William Lubtchansky
Schnitt: 
Danièle Huillet
Jean-Marie Straub

Produktion: 
Danièle Huillet, Dominique Païni, Jean-Marie Straub
Format: 
DCP
Farbe

«Neue Welt» ist im Grunde kein eigener Film, sondern die letzten Minuten von SCHWARZE SÜNDE, einer 1988 entstandenen, halblangen Arbeit von Straub/Huillet. Man sieht Danièle Huillet am Aschenboden des Vulkans Ätna sitzen, sie spricht den Text «Neue Welt» von Hölderlin. Man hört die Musik «Der schwer gefasste Entschluss» von Beethoven. «Die Frau am Schluss», sagt Danièle Huillet, «das ist die Sphinx.» «Zum Glück habe ich daran nicht gedacht, als ich das gedreht habe», antwortet Jean-Marie Straub. «Aber ich, mein Lieber», so Danièle Huillet.

Mit MANCHESTER BY THE SEA

Jean-Marie Straub, Danièle Huillet
Geboren 1933 in Metz bzw. 1936 in Paris, drehen über 30 Filme, die ausgehend von literarischen oder musikalischen Vorlagen stets von politischer und historischer Analyse getragen sind. Filme (Auswahl): MACHORKA-MUFF (1962), NICHT VERSÖHNT ODER ES HILFT NUR GEWALT, WO GEWALT HERRSCHT (1964/65), CHRONIK DER ANNA MAGDALENA BACH (1976), GESCHICHTSUNTERICHT (1972), KLASSENVERHÄLTNISSE (1983), DER TOD DES EMPEDOKLES (1986), ANTIGONE (1991), VON HEUTE AUF MORGEN (1996), OPERAI, CONTADINI (2000), QUEI LORO INCONTRI (2006). Die Viennale zeigt 2004 eine Retrospektive ihres Gesamtwerks. Danièle Huillet stirbt 2006 in Cholet.

Top