Ming of Harlem: Twenty One Storeys in the Air

V'14

Ming of Harlem: Twenty One Storeys in the Air

Phillip Warnell
GB/USA/B, 2014
Dokumentarfilme, 71min, OF

© Viennale © Viennale © Viennale

Ming of Harlem: Twenty One Storeys in the Air

Phillip Warnell
GB/USA/B, 2014
Dokumentarfilme, 71min, OF

Mit: 
Text
Jean-Luc Nancy
Ton: 
David Hocs
Adam Gutch
Chu-Li Shewring
Kamera: 
David Raedeker
Schnitt: 
Phillip Warnell
Chiara Armentano
Musik: 
Hildur Gudnadóttir
Produktion: 
Big Other Films, The Wellcome Trust, Picture Palace Pictures, Michigan Films
Weltvertrieb: 
Big Other Films
Format: 
DCP
Farbe und Schwarz/Weiß

Der Alligator hieß Al, der Tiger Ming. Gemeinsam mit Antoine Yates wohnten die beiden ausgewachsenen Raubtiere in einem im 21. Stockwerk gelegenen mittelgroßen Apartement in den Drew Hamilton Housing Projects in Harlem, New York. Bis die Polizei eingriff. In Warnells aufs Abstrakte zielender Rekapitulation dieses ungewöhnlichen Sachverhaltes trifft die Verwunderung des Tiers über die Fremdartigkeit seiner Umgebung auf unsere Verwunderung über die Fremdartigkeit des Tiers in dieser Umgebung. Originalmaterial, Erinnerungen und eine überzeugende Versuchsanordnung mit Wildtierbeteiligung lassen einander fremde Teile einer doch gemeinsamen, geteilten Welt sanft miteinander kollidieren.

Phillip Warnell
Studiert Kunst am Chelsea College of Art & Design (London), an der Cergy Pontoise Art School (Paris) und an der Fine Art Academy (Prag). Seine Arbeiten werden in zahlreichen internationalen Museen präsentiert. MING OF HARLEM: TWENTY ONE STOREYS IN THE AIR ist sein erster Langfilm. Kurzfilme: THE GIRL WITH X-RAY EYES (2008), OUTLANDISH: STRANGE FOREIGN BODIES (2009), I FIRST SAW THE LIGHT (2012)