Meineidbauer

V'19

Der Meineidbauer

Jakob Fleck, Louise Kolm-Fleck
D, 1926
82min, stumm, d/fZT

Bild: Filmarchiv Austria Bild: Filmarchiv Austria Bild: Filmarchiv Austria

Der Meineidbauer

Jakob Fleck, Louise Kolm-Fleck
D, 1926
, 82min, stumm, d/fZT

Mit: 
Arthur Ranzenhofer
Eduard von Winterstein
Elisabeth Markus
Alfred Gerasch
Ingrid Petersen
Philippine Russek
Cornelius Kirschner
Drehbuch: 
Siegfried Philippi
nach dem gleichnamigen Stück von Ludwig Anzengruber
Kamera: 
Friedrich Weinmann
Siegfried Philippi

Format: 
DCP
Farbe
Neurestaurierung

Die erste Arbeit von Jakob und Louise Fleck für die Berliner Produktionsfirma von Liddy Hegewald wirkt rückblickend wie ein Relikt aus früheren Schaffensperioden: So wurde der Film in brillanten Farben viragiert, die eher an Produktionen aus den 1910er-Jahren erinnern. Auch formal hat er wenig mit den rhythmischen Montagen späterer Werke gemein, und die Wahl des Stoffes verweist auf eine bereits 1915 von den Flecks produzierte Verfilmung des Anzengruber-Stücks. Somit kann DER MEINEIDBAUER als eine Art Übergangswerk betrachtet werden, das den Endpunkt der Arbeit des Ehepaars Fleck in Österreich markiert und den Beginn seiner Zeit in Berlin darstellt, wo sich das Werk Louise Flecks in Zusammenarbeit mit der Hegewald-Film in völlig neue stilistische Richtungen entwickeln wird. (Anna Dobringer)

Vorfilm: ÖSTERREICHISCHE ALPENBAHNEN. EINE FAHRT NACH MARIAZELL

Mit Live-Musik von Elaine Loebenstein

 

In retrospect, DER MEINEIDBAUER, Jakob and Louise Fleck’s first work for Liddy Hegewald’s production company in Berlin, seems like a relic from earlier creative periods: the film was tinted in brilliant colors that are actually more reminiscent of productions from the 1910s. From a technical point of view, too, it has little in common with the rhythmic montages of later works, and the choice of theme points to the Flecks’ first film adaptation of the Anzengruber play, produced as early as 1915. Thus, DER MEINEIDBAUER can be regarded as a kind of transitional work that marks the end of the Flecks’ filmmaking in Austria and the beginning of their time in Berlin, where Louise Fleck’s work in collaboration with Hegewald- Film would develop in completely new stylistic directions. (Anna Dobringer)

Supporting film: ÖSTERREICHISCHE ALPENBAHNEN. EINE FAHRT NACH MARIAZELL

With live music by Elaine Loebenstein