VIENNA INTERNATIONAL FILM FESTIVAL: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

A l'ouest du Jourdain

V' 17

A l'ouest du Jourdain

West of the Jordan River

Amos Gitai
F/Israel, 2017
Dokumentarfilme, 84min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

A l'ouest du Jourdain

Amos Gitai
F/Israel, 2017
Dokumentarfilme, 84min, OmeU

Drehbuch: 
Amos Gitai
Ton: 
Amos Zipori
Nir Alon
Yishai Illan
Kamera: 
Oded Kirma
Eitan Hai
Vladimir Truchovski
Schnitt: 
Tal Zana
Vincent Schmitt
Yuval Orr
Musik: 
Amit Poznansky

Produktion: 
Nilaya Productions
Agav Films
France Télévisions
Weltvertrieb: 
Doc & Film International
Format: 
DCP
Farbe

Die den Film rahmenden Passagen aus Gesprächen mit dem 1995 von einem jüdischen Siedler ermordeten Premier Yitzhak Rabin nehmen heute, da das Westjordanland seit 50 Jahren unter israelischer Besatzung steht, prophetische Züge an. Aus dem jungen Chronisten Gitai ist in all den Jahren vergeblicher Hoffnung ein melancholischer Archäologe des Palästinakonflikts geworden. Neben mutigen Ex-Soldaten der IDF, die mit ihren Berichten von notorischen Menschenrechtsverstößen auf eine offen feindselige Stimmung stoßen, entdeckt er vor allem unter palästinensischen und jüdischen Frauen in Hebron noch Enklaven eines gemeinschaftlichen Willens zur friedlichen Koexistenz.

In Anwesenheit von Amos Gitai.

Amos Gitai
Geboren 1950 in Haifa, ist ein israelischer Regisseur und Drehbuchautor. Gitai studiert Architektur in haifa und Berkeley. 1973 nimmt er als Soldat am Jom-Kippur-Krieg teil. Erste Filme Anfang der Siebziger Jahre. Zwei seiner Fernsehfilme werden wegen «pro-palästinensischer» Haltung nicht ausgestrahlt. Filme (Auswahl): WADI RUSHIMA (1978), FIELDDIARY (1982), ESTHER (1986), A HOUSE IN JERUSALEM (1998, V’99), KADOSS (1999, V’99), KIPPUR (2000), WADI GRAND CANYON (2001), FREE ZONE (2005), DÉSENGAGEMENT (2007), PLUSTARD TU COMPRENDRAS (2008), LULLABY TO MY FATHER (2012), RABIN,THE LAST (2015, V’15).