LOREN CASS

V'07

LOREN CASS

Chris Fuller
USA, 2006
Spielfilme, 83min, OF

LOREN CASS

Chris Fuller
USA, 2006
Spielfilme, 83min, OF

Mit: 
Kayla Tabish
Nicole
Chris Fuller
Cale Mitchell
Travis Maynard
Jason Ambrose
Drehbuch: 
Chris Fuller
Ton: 
Gary Boggess
Kamera: 
William Garcia
Schnitt: 
Chris Fuller
Musik: 
Jimmy Morey

Produktion: 
Jonesing Pictures, Inc. 2553 1st Avenue North St. Petersburg, FL 33713, USA T 727 709 4857 info@lorencass.com
Weltvertrieb: 
Glen Reynolds 1120 North Ontario Street Burbank, CA 91505, USA T 310 386 5196 glen@circusroadfilms.com
Format: 
Video (Digi Beta)
Farbe

Saint Petersburg, Florida, 1997. Die Schüler Cale und Jason sind beste Freunde und fristen ein eintönig-trostloses Dasein, als die Stadt plötzlich von Rassenunruhen erschüttert wird: Ein junger Afroamerikaner wurde von einem weißen Polizisten getötet. Doch vor dem Hintergrund der Ausschreitungen geht der Alltag von Jason und Cale weiter: Cale begegnet Nicole und beginnt mit ihr eine Affäre, die aber - aus Überdruss und Langeweile - nirgendwohin führt. Jason verliert sich währenddessen in düsteren Träumen, in denen es von Feuersbrünsten und Gräbern wimmelt. Wenig später schluckt er Pillen, nur um sie gleich wieder auszuspucken - sogar ein versuchter Selbstmord erweist sich als unmöglich. Das Abenteuer rund um Loren Cass begann, als ich 15 Jahre alt war. Damals beherrschten Rassenunruhen Saint Petersburg und legten den Ort in Trümmer. Die Stadt war zweigeteilt: Man konnte die Straße, die Central Avenue, überqueren und war buchstäblich in einer anderen Welt. Diese ganze Anspannung und Zerstörung, mit denen ich groß geworden bin, habe ich zu verarbeiten versucht, indem ich begann, das Drehbuch zu Loren Cass zu schreiben. Im Mai 2004 begann ich schließlich zu drehen, für die Postproduktion brauchten wir mehr als anderthalb Jahre. Unsere Ambition war, einen Film über die Jugend zu machen, wie er noch nie realisiert worden war, und der in die Gedankenwelt eines Heranwachsenden in einer Zeit voller Chaos und Unruhe eintaucht. Ein Film, der eher Stimmungen und Gefühle evoziert als eine klar definierte Geschichte erzählt. Ein Film, der die unangenehmen Dinge zelebriert. (Chris Fuller)