JE NE SUIS PAS MORTE

V'08

JE NE SUIS PAS MORTE

I DID NOT DIE

Jean-Charles Fitoussi
F, 2008
Spielfilme, 190min, OmeU

JE NE SUIS PAS MORTE

Jean-Charles Fitoussi
F, 2008
Spielfilme, 190min, OmeU

Mit: 
Alix Derouin
Frédéric Bonpart
Hélène Boons
Laurent Talon
Jacopo Domenicucci
Stéphanie Julien
Frederick
Weibgen
Chantal Teisseyre
Frédéric Shiffter
Camille Combes
Raphaël Thierry
Alexis Loret
Drehbuch: 
Jean-Charles Fitoussi
Ton: 
Benjamin Bober
Erwan Kerzanet
Kamera: 
Sébastien Buchmann
Schnitt: 
Catherine Krassovsky
Jean-Charles Fitoussi
Musik: 
Wolfgang Amadeus Mozart

Produktion: 
Aura été Production 6 rue de l'Essai 75005 Paris, Frankreich T 1 533 60 669 auraete@wanadoo.fr
Weltvertrieb: 
Aura été Production 6 rue de l'Essai 75005 Paris, Frankreich T 1 533 60 669 auraete@wanadoo.fr
Format: 
35 mm
Farbe

Die 27-jährige Alix ist keine gewöhnliche Frau, sondern eine «Kreatur». Geschaffen als ideale Frau von William Stein, eines zeitgenössischen Frankenstein, macht sie sich auf die Suche nach dem Einzigen, was ihr immer verwehrt bleiben soll: das (verflixte) Gefühl der Liebe. Sie probiert es mit einem Mann nach dem anderen, bis sie schließlich Raphaël trifft - einen kleinen Zuhälter, der in Rom und Saint-Ouen tätig ist und ihr etwas viel Besseres als Liebe verspricht. Was Alix aber bei Frédéric erwartet, der sich noch kaum von der Trennung von seiner Frau erholt hat, und vor allem bei Hélène, einer jungen Frau, die ihre im Koma liegende Mutter pflegt, davon soll hier nichts verraten werden. Je ne suis pas morte besteht aus drei Teilen. Der erste heißt «Par les beaux soirs de l'été», der zweite «Le chant des séparés» und der dritte «Par des chemins étranges». Den Spielfilm ergänzt Jean-Charles Fitoussi mit seiner «Ars poetica» der Filmkunst: «Wahrnehmen, denn der Film ist ja von Natur aus die geeignetste Form des Sehens. Und aufbrechen, auf gut Glück, ohne ein anderes Drehbuch als den Wunsch, Menschen und Orte in der Pracht ihres Daseins filmen. Ohne je zu wissen, was aus dem Heute wird, doch versuchen, den Film nach dem Vorbild des Unvorhersehbaren zu gestalten, das so tragisch ist wie erfreulich.» (Filmfestival Locarno) Da war die Idee einer Figur namens Alix: Aus mehreren Frauen zusammengesetzt, vereint sie die Qualitäten einer jeden, ist aber unfähig, Liebe zu empfinden. Was mag das Wort «Liebe» wohl in Wirklichkeit bedeuten? Zudem gab es noch, ganz am Anfang, eine Lust am Fantastischen - oder für das Reale, alles Reale: bis an seine Grenzen. Hier zu versuchen, spürbar zu machen, wie die Wahrnehmung eines körperlosen Geists wäre. (Jean-Charles Fitoussi)