HAI XIAN

V'01

HAI XIAN

Seafood

Wen Zhu
Hongkong, 2001
Spielfilme, 90min, OmeU

HAI XIAN

Wen Zhu
Hongkong, 2001
Spielfilme, 90min, OmeU

Mit: 
Jinzi
Zhang Xiaomei
Cheng Taisheng
Deng Jianguo
Drehbuch: 
Zhu We
Ton: 
Gao Ying
Kamera: 
Liu Yonghong
Schnitt: 
Zhu Wen
Ausstattung: 
Gao Jianxin
Kostüm: 
Fang Xuling

Produktion: 
Thought Dance Entertainment17/F, Xiu Ping Commercial Bldg.104 Jervois Street, Sheung WanHongkong SAR, ChinaT 2751 1886F 2750 4862
Weltvertrieb: 
Golden Network Asia Ltd.Unit 1803A, Nanyang Plaza57 Hung To Road, Kwun TongHongkong SAR, ChinaT 2751 1886 goldnet@netvigator.com
Format: 
35 mm
Farbe
35 mm/1:1,66/Farbe

Xiaomei arbeitet seit drei Jahren als Prostituierte in Beijing. Während des chinesischen Neujahresfestes endet ihre Beziehung zu ihrem Freund. Sie beschließt, in die kleine Küstenstadt Beidaihe zu fahren und dort Selbstmord zu begehen. Im Winter ist der Badeort mit Eis und Schnee bedeckt, und es sind keine Touristen da. Sie lernt einen jungen Mann kennen, der angeblich Dichter ist, und sich am nächsten Tag das Leben nimmt. Xiaomei wird von dem Polizisten Deng Jianguo verhört. Er erkennt ihre Absicht, Selbstmord zu begehen, und wendet drastische Methoden an, um sie davon abzuhalten. Xiaomei fährt nach Shanhaiguan, um ihr Vorhaben dort auszuführen, aber Deng folgt ihr und bringt sie zurück. Die Beziehung zwischen dem Mädchen und dem Polizisten wird allmählich sehr kompliziert. Die erste Einstellung vom Meer zu Beginn des Films war eine, die ich im Oktober 1999 mit einer Videokamera in Beihaide aufgenommen hatte, als ich dort am Strand war, um mich inspirieren zu lassen. Das war auch das erste Mal, dass ich überhaupt eine Kamera in der Hand hatte. Zu dieser Zeit hatte ich die Geschichte noch nicht in allen Details ausgearbeitet, aber diese eine Einstellung half mir, den Ton für den Film zu finden. Ich betrachte Seafood als einen Film, der einen sehr nüchternen Blick auf das gegenwärtige China wirft. Der Film wurde unter sehr schwierigen Bedingungen fertiggestellt. Mehrmals dachte ich, ich könnte den Film nicht zu Ende bringen, aber dann gab es doch immer wieder Ereignisse, die die Situation retteten. Ich muss auch sagen, dass ich den kinematografischen Apparat immer noch nicht beherrsche, aber das spornt meinen Enthusiasmus für das Filmemachen nur an. Trotz der Schwächen, die der Film haben mag, gibt es, glaube ich, keinen Zweifel daran, dass Seafood als chinesischer Film und als Produkt seiner Entstehungszeit Bestand haben wird. (Zhu Wen)