GILDA

V'05

GILDA

Charles Vidor
USA, 1946
111min, OF

GILDA

Charles Vidor
USA, 1946
, 111min, OF

Mit: 
Rita Hayworth
Gilda
Glenn Ford
Johnny Farrell
George Macready
Ballin Mundson
Steven Geray
Onkel Pio
Joseph Calleia
Obregon
Joseph Sawyer
Casey
Donald Douglas
Thomas Langford
Robert Scott
Gabe Evans
Mit: 
Choreografie
Jack Cole
Drehbuch: 
Marion Parsonnet
Jo Eisinger
nach einer Erzählung von E. A. Ellington
Kamera: 
Rudolph Maté
Schnitt: 
Charles Nelson Ton Lambert E. Day
Musik: 
Doris Fisher
Allan Roberts «Put the Blame on Mame»
«Amado Mio» gesungen von Rita Hayworth Hugo Friedhofer (ungenannt)
Ausstattung: 
Stephen Goosson
Van Nest Polglase
Kostüm: 
Jean Louis

Produktion: 
Columbia Pictures Cooperation
Weltvertrieb: 
Sony Pictures Golden Square 25 London W1R 6LU, Großbritannien T 207 533 11 11, tania_reed@spe.sony.com
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Gilda, eine temperamentvolle Frau, hat es sich zum Ziel gesetzt, so viele Männer wie nur möglich zu verführen. Eines Tages lernt sie Ballin Mundson, Boss eines illegalen Spielcasinos in Buenos Aires, kennen. Sie heiratet ihn und wird von ihm in seine argentinische Heimat mitgenommen. In der Welt des Glückspiels, der Schmuggler und der Killer trifft Gilda auf Mundsons rechte Hand, Johnny Farrell, mit dem sie früher eine Affäre hatte. Ausgerechnet Johnny, der als hartgesottener Spieler gilt, erhält von Mundson den Auftrag, auf Gilda, aufzupassen. Alles an Gilda ist falsch die Personen, die Bauten, selbst die Absichten der Protagonisten. Buenos Aires, so wie Hollywood es sich vorstellt: anziehend und gefährlich gleichzeitig, so wie die Frau, die verführt und für das ganze Schlamassel verantwortlich ist. «Statistisch gesehen gibt es mehr Frauen auf der Welt als alles andere», blafft der zynische Held Johnny Farrell und ergänzt verächtlich: «außer Insekten!» Dabei steht dem Frauenfeind in Charles Vidors Film die herrliche Gilda persönlich gegenüber gleichzeitig große Unbekannte und meisterhafte Ironikerin. Ihre Visitenkarte ist der Song «Put the Blame on Mame», eine treffende Darlegung, wie Frauen verantwortlich gemacht werden für alles Unheil, das die von ihnen besessenen Männer anrichten. (Kim Newman)