F FOR FAKE

V'07

F FOR FAKE

Orson Welles
USA, 1974
88min,

F FOR FAKE

Orson Welles
USA, 1974
, 88min,

Produktion: 
Janus Film, Les Films de l'Astrophore, SACI, François Reichenbach
Weltvertrieb: 
Verleih in Österreich: 
35 mm/1:1,66/Farbe

Ein ironischer Filmessay über den wahren und den Waren-Wert der Kunst. Welles, der sich als Taschenspieler einführt und als Scharlatan bezeichnet („Dies ist ein Film über Tricks und Lügen“), präsentiert sich schließlich im Schneideraum als ein kommentierender, absoluter Herrscher über sein Material, ein sehr disparates Material, das sich auf drei Menschen konzentriert: den Kunstfälscher Elmyr de Hory, den durch seine falsche Howard-Hughes-Biografie bekannt gewordenen Clifford Irving und die jugoslawische Bildhauerin Oja Kodar. Welles setzt sich und seine wechselhafte Karriere mit dem Leben und der Arbeit dieser drei in Verbindung, zieht Parallelen zu großen und weniger erfolgreichen Künstlern und inszeniert schließlich mit Oja selber einen Fake, indem er glauben machen will, sie wäre ein Modell Picassos gewesen und hätte ihn zu 22 Bildern inspiriert. Sie aber habe diese Bilder dann verbrannt und durch eigene Fälschungen ersetzt. Welles ironisch zu Oja: „Darf ich dich Pablo nennen?“ (Peter Buchka) Lesen Sie weitere Beiträge zu diesem Film und zur Retrospektive 2007 in der VIENNALE-Publikation Der Weg der Termiten. Beispiele eines Essayistischen Kinos 1909–2004.