Denk ich an Deutschland in der Nacht

V' 17

Denk ich an Deutschland in der Nacht

If I Think of Germany at Night

Romuald Karmakar
D, 2017
Dokumentarfilme, 105min, OmdU

© Viennale © Viennale © Viennale

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Romuald Karmakar
D, 2017
Dokumentarfilme, 105min, OmdU

Mit: 
Ricardo Villalobos
Roman Flügel
David Moufang/move D
Sonja Moonear
Ata
Ton: 
Matthias Lempert
Kamera: 
Frank Griebe
Schnitt: 
Robert Thomann
Anne Fabini
Produktion: 
Arden Film
Weltvertrieb: 
Stray Dogs
Format: 
DCP
Farbe

Und wieder – nach 196 BPM, BETWEEN THE DEVIL AND THE WIDE BLUE SEA und VILLALOBOS – beschäftigt sich Karmakar mit Techno, artverwandten Stilen und der Tradition der elektronischen Musik in Deutschland. Er lässt Ata Macias, Roman Flügel, David Moufang, Ricardo Villalobos und Sonja Moonear – fünf Protagonisten der Szene – von ihrer Arbeit erzählen und hört ihnen beim Philosophieren zu. Er zeigt sie im Studio, im Club und auf der Bühne. In den Gesprächen offenbaren sich die Musiker mit großer Ernsthaftigkeit, während die Dancefloor-Szenen die unterschiedlichen Sounds zu angenehm ausgiebiger Geltung bringen. Die Nacht wird zum Tag auf die allerschönste Weise, tanzend.

In Anwesenheit von Romuald Karmakar.

Romuald Karmakar
Geboren 1965 in Wiesbaden als Sohn einer französischen Mutter und eines iranischen Vaters. Er lebt in Berlin. Beginnt Mitte der Achtziger Jahre Kurzfilme zu drehen, u.a. COUP DE BOULE (1987), HAUS SAMT UND STAHL (1989). 1995 dreht er das Porträt des Serienmörders Fritz Haarmann DER TOTMACHER mit Götz George in der Hauptrolle. Seine Filme werden regel-mäßig bei der Viennale gezeigt. Auswahl: DAS FRANKFURTER KREUZ (1998), MANILA (2000), DAS HIMMLER-PROJEKT (2000), DIE NACHT SINGT IHRE LIEDER (2004), HAMBURGER LEKTIONEN (2006),  ANGRIFF AUF DIE DEMOKRATIE – EINE INTERVENTION (2012).