CAT PEOPLE

V'06

CAT PEOPLE

Jacques Tourneur
USA, 1942
73min, OF

CAT PEOPLE

Jacques Tourneur
USA, 1942
, 73min, OF

Mit: 
Simone Simon
Kent Smith
Tom Conway
Jane Randolph
Drehbuch: 
DeWitt Bodeen
Ton: 
John L. Cass
Kamera: 
Nicholas Musuraca
Schnitt: 
Mark Robson
Musik: 
Roy Webb
Ausstattung: 
Albert D'Agostino
Al Fields
Kostüm: 
Renié

Produktion: 
RKO Radio Pictures
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß

Die aus Serbien stammende Irena Dubrovna kommt nach New York, wo sie eine Arbeit in der Modebranche findet. Sie lernt bei einem Spaziergang im Zoo Oliver kennen und lieben und heiratet ihn nach kurzer Zeit, weigert sich jedoch, mit ihm zu schlafen oder ihn gar zu küssen. Irena sucht Hilfe bei dem Psychiater Dr. Judd, der sie offensichtlich begehrt. Bald beginnt Irena, überall Abbildungen von Raubkatzen zu sehen. Die tiefere Wirkung geht nicht vom Ausspielen der Dinge aus, sondern vom Andeuten, vom suggestiven Spiel um die ewige Frage, was wäre, wenn. Der größte Meister dieser unterschwelligen Bedrohung ist neben Alfred Hitchcock ohne Zweifel Jacques Tourneur. Er war ein Mann für Staub, Falten und Schatten, für visuelle Effekte, die tiefer irritieren. (...) Tourneur arbeitete stets nach der Devise: Je weniger ein Filmemacher erklärt, desto mehr lässt er seine Zuschauer fühlen und verstehen. Eine narrative Figur, die er wie kein anderer bis zum meisterlichen Spannungsmoment perfektionierte, ist das genüssliche Spiel zwischen Andeutung und Ausführung, was die eigentlich Tat der Fantasie überlässt. Tourneur selbst dazu: «Ich bin immer der Überzeugung gewesen, dass die Dinge sich aus sich selbst heraus entwickeln müssen. (...) Was real ist, ist es nur im Kopf des Betrachters. In Cat People habe ich alles das, was wirklich schrecklich ist, niemals gezeigt. Jedes Mal, wenn es an der Zeit gewesen wäre, den Panther zu zeigen, bin ich hingegangen und habe mit meinen Händen Schatten an die Wand geworfen; das war alles.» (Norbert Grob)