Bayang ina mo

V'17

Bayang ina mo

Motherland

Ramona S. Diaz
USA/Philippinen, 2017
Dokumentarfilme, 94min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Bayang ina mo

Ramona S. Diaz
USA/Philippinen, 2017
Dokumentarfilme, 94min, OmeU

Ton: 
Ramona S. Diaz
Kamera: 
Nadia Hallgren
Clarissa De Los Reyes
Schnitt: 
Leah Marino
Produktion: 
CineDiaz
Weltvertrieb: 
Dogwoof Global
Format: 
DCP
Farbe

Schon in der ersten Einstellung sind wir hineingeworfen in den Alltag im Dr. Jose Fabella Memorial Hospital, einer staatlichen Geburtsklinik in Manila, in der zu Spitzenzeiten an die 100 Babies pro Tag zur Welt gebracht werden und die vor allem von Menschen aufgesucht wird, die kein Geld haben: Frauen in den Wehen liegen dicht an dicht auf Tragen, dann der Kreissaal, das Gebären, bei vielen schnell, dann zurück auf die Station, wo sich je zwei Frauen ein Bett teilen. Klitzekleine Frühchen, minderjährige Mütter. Wie ein früh Geborenes ohne Brutkasten versorgen? Nur wenige Kindsväter kommen zu Besuch, können sich das Fahrgeld zur Klinik leisten. Ein Lehrstück der Menschlichkeit in 94 Minuten.

Ramona S. Diaz
Geboren in Makati, Manila, ist eine philippinische Filmemacherin. Lebt seit dem Umzug ihrer Familie in den USA. Studium der Kommunikationswissenschaft. Arbeitet als Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin und Cutterin. mit ihrem Film IMELDA (2003) über die philippinische Diktatoren-Gattin Imelda Marcos wird sie international bekannt. Filme (Auswahl): SPIRITS RISING (1995), THE LEARNING (2010), DONT STOP BELIEVIN’: EVERYMAN’S JOURNEY (2012).