ADIEU

V'04

ADIEU

Arnaud Des Pallieres
F, 2003
Spielfilme, 122min, OmeU

ADIEU

Arnaud Des Pallieres
F, 2003
Spielfilme, 122min, OmeU

Mit: 
Mohamed Rouabhi
Ismahël/Jonas
Michael Lonsdale
Vater
Olivier Gourmet
Zweiter Sohn
Laurent Lucas
Dritter Sohn
Aurore Clément
Lehrerin
Axel Bogousslavsky
Erster Sohn
Drehbuch: 
Arnaud des Pallières
Ton: 
Jean Pierre Duret
Olivier Mauvezin
Kamera: 
Julien Hirsh
Schnitt: 
Arnaud des Pallières
Musik: 
Martin Wheeler

Produktion: 
Les Films d'Ici 12 rue Clavel 75019 Paris, Frankreich T 1 44 52 23 23 les.films.d-ici@wanadoo.fr
Weltvertrieb: 
Shellac 82 bvd. Ornano 75018 Paris, Frankreich T 1 42 55 07 84 shellac@altern.org
Format: 
35 mm
Farbe

Ismahël ist aus Algerien nach Frankreich emigriert, weil sein Leben in Algerien in Gefahr ist. Als politischer Asylant wird er jedoch nicht anerkannt und landet zuerst im Heim, dann bringt man ihn nach Algerien zurück. Aus dem Gefängnis schreibt er Briefe an seine Tochter. Eine zweiter Erzählstrang berichtet von einer französischen Bauernfamilie, die ihren jüngsten Sohn verliert. Während des Begräbnisses bricht der Vater zusammen; die beiden Geschichten sind kunstvoll miteinander verwoben. Ich wollte eine chorale Inszenierung ohne Hauptfigur, in der die Bewegungen und das Gemisch von Stimmen wichtiger sind als die Leistung von einem oder zwei Solisten. Der Anschluss, sei es von Aufnahmen oder Erzählsträngen, von Bild oder Ton, scheint mir das bevorzugte und einzigartige Werkzeug des Kinos. Dies zeigt die Form von Ismahëls Geschichte: aus Jonas Perspektive anhand einer Gegenüberstellung von Bildern und Tönen aus dem Off erzählt, liegt ihr Sinn darin, zwischen (ausgesprochener) Allegorie und (stumpfer) Realität einen Bezug herzustellen. Die Erzählung über die Bauernfamilie entspricht einer klassischeren Form. Dieser Unterschied zwischen den Stilen verstärkt die Konfrontation zwischen den Situationen. (Arnaud des Pallières)