TERRORIST HANS-JOACHIM KLEIN

V'06

DE TERRORIST HANS-JOACHIM KLEIN

MY LIFE AS A TERRORIST: THE STORY OF HANS-JOACHIM KLEIN

Alexander Oey
NL/F/D, 2005
Dokumentarfilme, 70min, dOmeU

DE TERRORIST HANS-JOACHIM KLEIN

Alexander Oey
NL/F/D, 2005
Dokumentarfilme, 70min, dOmeU

Mit: 
Hans-Joachim Klein
Daniel Cohn-Bendit
Drehbuch: 
Alexander Oey
Ton: 
Benny Jansen
Kamera: 
Jackó van 't Hof
Schnitt: 
Chris van Oers

Produktion: 
Submarine Rapenburgerstraat 109 1011 VL Amsterdam, Niederlande T 20 330 1226 info@submarine.nl
Weltvertrieb: 
Films Transit International Inc. 252 Gouin Boulevard East Montreal, Quebec H3L 1A8, Kanada T 514 844 33 58 janrofekamp@filmstransit.com
Format: 
Video (Digi Beta)
Farbe und Schwarz/Weiß

Am 21. Dezember 1975 stürmen sechs Terroristen der linksradikalen «Revolutionären Zellen» gewaltsam den Konferenzraum der OPEC-Hauptgeschäftsstelle in Wien und nehmen 70 Minister als Geiseln. Bei dem Gefecht mit der Polizei kommen drei Menschen ums Leben, ein Terrorist wird schwer verletzt. Doch die Geiselnehmer entkommen nach Algerien, wo sie die Gefangenen frei lassen. Der verletzte Terrorist heißt Hans-Joachim Klein. 23 Jahre später stellt sich Klein - zermürbt vom Leben im Untergrund - der Polizei. Nach einem spektakulären Prozess kommt er für fünf Jahre in die Hochsicherheitsgefängnisse von Stuttgart und Frankfurt und lebt seit 2003 wieder in Freiheit in der Normandie. Der niederländische Regisseur Alexander Oey hat Hans-Joachim Klein in der Normandie aufgesucht und ist mit ihm an die Orte der Vergangenheit zurückgekehrt: Nach Frankfurt, wo Klein nach dem frühen Selbstmord seiner Mutter erst bei Pflegeeltern, dann beim lieblosen Vater aufwuchs und schließlich unter dem Spitznamen «Klein-Klein» in der aufkommenden Studentenbewegung seine Ersatzfamilie fand; in die italienischen Berge, in denen sich Klein 1977 nach seinem Ausstieg aus den «Revolutionären Zellen» in einer Hütte versteckt hielt und sich in seinem Brief an den «Spiegel» vom bewaffneten Kampf distanzierte; ins ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück, in dem seine Mutter einst interniert war. Im heutigen Frankfurt begegnet er Daniel Cohn-Bendit und Tillmann Schulz - ein Treffen alter Weggefährten, die gemeinsam den Zeitpunkt nachzeichnen, an dem sich ihre Wege so schicksalhaft trennen sollten. Und Klein selbst ist der offene und auch schonungslose Kommentator seiner eigenen, auch nachkriegsdeutschen Vergangenheit.