RED HOLLYWOOD

V'96

RED HOLLYWOOD

Thom Andersen, Noël Burch
USA, 1995
Dokumentarfilme, 118min,

RED HOLLYWOOD

Thom Andersen, Noël Burch
USA, 1995
Dokumentarfilme, 118min,

Mit: 
Paul Jarrico
Ring Lardner
Jr. Alfred Levitt
Mit: 
Recherche-Konsulenten
Steve Anderson
Erzähler
Billy Woodberry
Drehbuch: 
Thom Andersen
Noël Burch
Ton: 
Raegan Kelly
Jean-Claude Raboul
Scott Shelly
Kamera: 
Christophe Bazille
Thor Moser
Schnitt: 
Thor Moser

Produktion: 
Burton/Floyd, Inc.
Weltvertrieb: 
Burton/Floyd, Inc.
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe und Schwarz/Weiß

Red Hollywood ist ein Dokumentarfilm mit Thesen, dessen Struktur und Inhalt die Genauigkeit, Didaktik und Argumentationsweise einer wissenschaftlichen Arbeit besitzen. Er integriert, um seine Thesen zu untermauern, eine Anthologie von Szenen aus Filmen, die oft verkannt oder gar verachtet und von Kritikern und Cinéphilen ignoriert wurden. Der Film verfolgt zwei Ziele: die Rehabilitierung und die Neueinschätzung. Einerseits will er zeigen, dass die Regisseure und Drehbuchautoren, deren Namen auf der "Black List" auftauchten, nicht nur Opfer einer reaktionären und antikommunistischen Hetze waren, sondern auch, dass es ihren Werken nicht an Talent mangelte, auch wenn man ihnen gleichgültig begegnete und noch begegnet; andererseits will er zeigen, dass sich die Formen der Subversion nicht auf eine politische, pazifistische oder anti-nationalsozialistische Polemik beschränkten, sondern auch in subtileren sozialen Bereichen auftauchten, zum Beispiel in der Kritik am individualistischen "American Dream" oder in der Vorliebe für kleine Leute und das Alltagsleben. (Vincent Adatte)