PAFEKUTO BURU

V' 01

PAFEKUTO BURU

Perfect Blue

Satoshi Kon
Japan, 1997
80min, OmeU

PAFEKUTO BURU

Satoshi Kon
Japan, 1997
, 80min, OmeU

Produktion: 
Rex Entertainment Co. Ltd. Shinbashi NF Bldg. 6F 1-15-7 Shinbashi, Minato-ku Tokyo 105, Japan T 3 3501 7461 ishihara@rexnet.com
Weltvertrieb: 
Manga Entertainment 8 Kensington Park Road London W11 3BU, Großbritannien T 20 7229 3000 www.manga.co.uk
Verleih in Österreich: 
Polyfilm Verleih Margaretenstraße 78 1050 Wien T 1 581 39 00 20 polyfilm@polyfilm.at
35 mm/1:1,85/Farbe

Mima Kirigoe ist die Sängerin der Girlband Cham. Ihre Karriere stagniert trotz ihrer enthusiastischen und treuen Fans. Ihr Agent schlägt ihr vor, sich aus der Musikszene zurückzuziehen, um sich einer Karriere als Schauspielerin zu widmen. Mima übernimmt die Hauptrolle in einem Fernsehfilm, aber dieser Wechsel in ihrer Laufbahn wird von Unsicherheit und Depressionen begleitet. Plötzlich weiß sie nicht mehr, was sie wirklich will. Ihre Gefühle verwirren sich. In dieser Situation taucht plötzlich eine Doppelgängerin von Mima auf, eine Art virtuelles Alter Ego. Ein mysteriöses Schattenwesen, das sie vor die Frage nach ihrer Identität stellt. Welches ist ihr wahres Ich? Gleichzeitig erfährt Mima, dass all ihre privaten Lebensdaten ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung im Internet verbreitet worden sind. Ihre Desorientierung steigert sich zu einem Gefühl der Bedrohung. Mima glaubt sich von einem anonymen Beobachter verfolgt.
Als der Film fertiggestellt ist und ausgestrahlt wird, nimmt eine Reihe von merkwürdigen Ereignissen ihren Lauf. Der Plot des Films wiederholt sich im realen Leben, Fiktion und Realität vermischen sich. Mima treibt zwischen Traum und Wirklichkeit und weiß, dass sie eine Antwort auf ihre Fragen finden muss. Und die Suche nach dieser Antwort führt zu einer vollkommen unerwarteten und überraschenden Lösung. Perfect Blue spiegelt das heutige Japan, die ganze Bandbreite seiner schnelllebigen Gesellschaft wider: Die Idole, ihren fast schon beunruhigenden Erfolg, die Fans und natürlich das Journalistenmilieu: eine kalte, menschenfeindliche Szenerie, die Satoshi Kon gründlicher seziert als es ein Dokumentarfilmer je könnte. Perfect Blue ist ein außergewöhnlich unbequemer Film, der in einem komplizierten Geflecht aus Realität, Fiktion, Traum, Erinnerung und vermischten Fantasmen führt, in ein Labyrinth, das voller Falltüren ist, die in weitere, noch Furcht einflößendere Labyrinthe führen.