V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

LAST BALL

V' 02

LAST BALL

Peter Callahan
USA, 2001
Spielfilme, 96min, OF

LAST BALL

Peter Callahan
USA, 2001
Spielfilme, 96min, OF

Darsteller: 
Charlie Hofheimer
Jim
Laurel Holloman
Cathy
Leo Fitzpatrick
Scooter
James Rebhorn
Mr. Corcoran
Amelia Campbell
Valerie
Karen Shallo
Irma
Avery Glymph
Craig
Thomas Lyons
Bobby
Kit Flanagan
Mrs. Corcoran
Seth Kanor
Eddie
Drehbuch: 
Peter Callahan
Ton: 
Dan Sable
Kamera: 
David Tumblety
Schnitt: 
John Gilroy
Musik: 
Mark Kozelek
Ausstattung: 
Jeff Nelson
Kostüm: 
Rachel Leah Greene

Produktion: 
Sugar Pond FilmsHudson House #260Ardsley, NY 10503, USAT 914 591 4453 info@lastball.com
Weltvertrieb: 
Sugar Pond FilmsHudson House #260Ardsley, NY 10503, USAT 914 591 4453 info@lastball.com
Format: 
35 mm
Farbe

Peter Callahans semi-autobiografisches Regiedebüt erzählt von Jim Corcoran, einem 18-jährigen Jungen, der in einer Kleinstadt am Hudson, nicht weit von New York, lebt. Er hat gerade die Highschool abgeschlossen. Alle seine Freunde verbringen den Sommer damit, Pläne zu schmieden oder verabschieden sich, um an den prestigeträchtigen Colleges der Ostküste zu studieren. Jim hat keine solchen Ambitionen. Er verdingt sich bei der lokalen Taxifirma und verbringt seine Freizeit damit, in Johns Bar & Grill abzuhängen und mit den Einheimischen zu plaudern. Er erinnert sich an das bisherige Highlight seines Lebens, die kurze, aber heftige Affäre mit Cathy, einer verheirateten Frau aus der Nachbarschaft. Während er mit seinem ehrgeizigen Vater zu kämpfen hat, der ihn nötigen will, ein Studium zu absolvieren, und seinem Freund Scooter beistehen muss, dessen Leben noch verkorkster zu sein scheint als sein eigenes, stürzt sich Jim bereits in die nächste selbstzerstörerische Affäre mit der nicht mehr ganz jungen Kellnerin Irma, die sich durchaus der Tatsache bewusst ist, dass das Leben an ihr vorübergezogen ist. Es war nicht so, dass ich die Highschool abgelehnt hätte. Aber die Schulstunden fingen so brutal früh an und dauerten den ganzen Tag. Irgendwann konnte ich nicht mehr. (Peter Callahan) Peter Callahan, am Schauplatz des Films aufgewachsen, schildert Jims Welt mit dem ungeschönten Realismus eines unabhängigen Regisseurs vom Schlage Jim Jarmuschs und der liebevollen Beobachtungsgabe, wie sie nur ein Einheimischer seiner Heimatstadt gegenüber aufbringen kann. Der unabhängige Geist des Films steht außer Frage, aber Callahans flotter Schnitt und die klassische Kameraarbeit wirken genauso professionell und fließend wie bei jeder großen Hollywood-Produktion. (Patricia Lacouture)

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