JANE EYRE

V' 06

JANE EYRE

Robert Stevenson
USA, 1944
Spielfilme, 96min, OF

JANE EYRE

Robert Stevenson
USA, 1944
Spielfilme, 96min, OF

Mit: 
Joan Fontaine
Margaret O'Brien
Edward Rochester
Peggy Ann Garner
John Sutton
Sara Allgood
Henry Daniell
Agnes Moorehead
Elizabeth Taylor
Drehbuch: 
Robert Stevenson
John Houseman
Aldous Huxley
Henry Koster nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Brontë
Ton: 
W. D. Flick
Roger Heman
Kamera: 
George Barnes
Schnitt: 
Walter Thompson
Musik: 
Bernhard Herrmann
Ausstattung: 
William L. Pereira
Wiard Ihnen
James Basevi
Thomas Little
Kostüm: 
René Hubert

Produktion: 
20th Century Fox
Format: 
35 mm
Schwarz/Weiß
35 mm/1:1,37/Sc

Jane Eyre ist eine junge Frau von achtzehn Jahren, als sie eine Stelle als Hauslehrerin im Schloss des düsteren, verschlossenen Edward Rochester antritt. Rochester, von Jane tief beeindruckt, verliebt sich in sie und macht ihr einen Heiratsantrag. Doch in der Nacht vor der Hochzeit entdeckt Jane ein furchtbares Geheimnis: Im oberen Stockwerk des Hauses hält Rochester seine wahnsinnig gewordene Frau versteckt. Robert Stevensons Verfilmung des gleichnamigen Romans von Charlotte Brontë (1816-1855) produziert Orson Welles für die 20th Century Fox. Auch wenn die Hauptfunktionen bereits besetzt waren, als Welles zum Projekt stieß, so ist sein Einfluss auf die Gestaltung des Films unübersehbar. «Ein paar der Einstellungen stammen von mir, das dürfen gewisse Produzenten. Und ich arbeitete mit. Aber ich ging nicht hinter die Kamera, um sie zu führen. Sicher tat ich mehr, als ein Produzent sonst tut, aber Stevenson nahm mir das nicht übel. Und ich will seine Verdienste in keiner Weise schmälern», so Welles - was auch gar nicht nötig ist: Von den verschiedenen Adaptierungen des Klassikers besticht Stevensons Version, die im Unterschied zu anderen Verfilmungen auch von Jane Eyres Kindheit erzählt, vor allem durch seine düstere Atmosphäre im Schloss Thornfield Hall. Für Joan Fontaine schließt sich mit Jane Eyre in gewisser Hinsicht ein Kreis: Brontës Beschreibung von Rochesters kranker Frau inspirierte Daphne du Maurier für ihren Roman «Rebecca», der von Alfred Hitchcock - mit Fontaine in der Hauptrolle - vier Jahre zuvor verfilmt wurde. Die junge Elizabeth Taylor ist übrigens in einer ihrer ersten Rollen als Janes Freundin im Waisenhaus zu sehen.