HU-TIEH

V'08

HU-TIEH

SOUL OF A DEMON

Chang Tso-Chi
Taiwan, 2007
Spielfilme, 122min, OmeU

HU-TIEH

Chang Tso-Chi
Taiwan, 2007
Spielfilme, 122min, OmeU

Mit: 
Tseng Yi-che
Che
Cheng Yu-jen
Ren
Chen Pei-chun
Pei
Chan Cheng-yun
Kuei
Hayashida Michio
Chang
Hsu Ling-tsang
Shun
Tsai Chieh-de
Onkel Tsai
Lei Feng
Wen-hsiung
Drehbuch: 
Chang Tso-Chi
Ton: 
Chang Chao-min
Kamera: 
Chang Chan
Schnitt: 
Chang Tso-Chi
Musik: 
Thio Hugo-Panduputra
Ausstattung: 
Wu Jo-yung

Produktion: 
Chang Tso-chi Film Studio 2 F, Yuying Street No. 1 Taipei, Taiwan T 2 2567 0909 chang.film@msa.hinet.net
Weltvertrieb: 
CMC Entertainment 7 F, Min Quan West Road No. 70 Taipei, Taiwan T 2 2567 0909 isabellaho@cmcentertainment.com
Format: 
35 mm
Farbe

Nachdem der junge Taiwanese Ren den Sohn des örtlichen Gangsterbosses Shun niedergestochen hat, kann er gerade noch rechtzeitig nach Japan fliehen. Doch die Flucht hat ihren Preis: Rens älterer Bruder Che muss für den Entkommenen für drei Jahre ins Gefängnis. Während Che die Strafe absitzt, lebt Ren bei seinem Vater Chang, der vor vielen Jahren die Familie verlassen hat. Als Che entlassen wird, kehrt er in das Fischerstädtchen Nanfangao zurück, wo er aufgewachsen ist. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sowohl sein Vater nach zwanzig Jahren in Japan heimgekehrt ist, als auch Ren. Für Che bedeutet diese Heimkehr eine Reise in die Vergangenheit: Bilder seiner Kindheit, die traditionellen Rituale, die er bei der Familie der Mutter erlebte und die er lange vergessen hatte, steigen in ihm auf, und er wird von einem Gefühl tiefer Einsam­keit erfasst. Währenddessen spitzt sich die Situation zu, denn Ren hat sich abermals mit Shun angelegt, und diesmal ist auch sein Vater an seiner Seite. Ein blutiger Bandenkrieg bricht aus, und Che, der sich in die Auseinander­setzung hineinziehen lässt, beschließt, Shun zu töten. Nanfangao zeigt sich als heruntergekommene Hafenstadt an der Nordküste Taiwans, die ihre besseren Tage vor Jahrzehnten gesehen hat. Die engen, verwinkelten Straßen zwängen sich in das Tal einer satten, grünen Berglandschaft, und die Materialien der modernen Architektur haben durch den Verfall die erstaunlichsten Farben und Texturen angenommen. Dieser Intensität will Chang Tso-chi eine andere entgegensetzten und konstruiert Nanfangao als Stadt, deren Bewohner der Übermacht der Vergangenheit ausgeliefert sind, als Stadt, in der es keine Zukunft geben kann. (Alexis Waltz)