Feng Ai

V'13

Feng Ai

'Til Madness Do Us Part

Wang Bing
Hongkong/F/Japan, 2013
Dokumentarfilme, 228min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Feng Ai

Wang Bing
Hongkong/F/Japan, 2013
Dokumentarfilme, 228min, OmeU

Ton: 
Zhang Mu
Kamera: 
Wang Bing
Liu Xianhui
Schnitt: 
Adam Kerby
Wang Bing
Produktion: 
Y. Production
Moviola
Weltvertrieb: 
Y. Production
Format: 
DCP
Farbe

Wang Bings meist mehrstündige Arbeiten sind ungeschönte, geduldige Meditationen über wesentliche Aspekte des modernen China und seiner gesellschaftlichen Institutionen. FENG AI ist einer Art Asyl für straffällig gewordene Verhaltensauffällige gewidmet und beschreibt das tägliche Dasein einer Gruppe von auf engstem Raum eingesperrten Männern, isolierten Individuen, deren einzige Welt sie selbst und die anderen sind – eine Welt in der Welt. Verlassen, vergessen, sind sie zu Geistern geworden, Geistern mit Körpern, Bedürfnissen, Gefühlen und Sehnsüchten. Erinnert und gesehen von Wang Bing, Filmemacher und Zeuge.

Wang Bing

Geboren 1967 in der Provinz Shaanxi. Studiert Fotografie in Luxun sowie Filmregie in Beijing. Dreht seit 1997 Filme, unter anderem die 18-teilige TV-Serie CAMPUS AFFAIRS. Filme (Auswahl): COMMON PEOPLE’S HOMESTEAD (1998), DISTORTION (1999), TIEXI DISTRICT: WEST OF THE TRACKS (2002, Viennale 02), FENGMING, A CHINESE MEMOIR (2007), COAL MONEY (2008), THE DITCH (2010), THREE SISTERS (2012, Viennale 12), ALONE (2012)