ANA

V'97

ANA

António Reis, Margarida Cordeiro
P, 1982
Spielfilme, 115min, OmdU

ANA

António Reis, Margarida Cordeiro
P, 1982
Spielfilme, 115min, OmdU

Mit: 
Ana Maria Martins Guerra
Octávio Lixa Figueiras
Manuel Ramalho Eanes
Mit: 
Texte
Rainer Maria Rilke sowie António Reis und Margarida Cordeiro
Drehbuch: 
António Reis
Margarida Cordeiro
Ton: 
Carlos Pinto
Joaquim Pinto
Pedro Caldas
Kamera: 
Acácio de Almeida
Elso Roque
Schnitt: 
António Reis
Margarida Cordeiro

Produktion: 
Instituto Português de Arte Cinematográfica e Audiovisual
Paulo Branco für V.O. Filmes (nicht mehr existent)
Weltvertrieb: 
Gemini Films
Format: 
16 mm
Farbe

Ein Film wie ein Musikstück, wie ein großes Poem von Saint-John Perse, das Heimat als bäuerliche Kultur, als Landschaft in Licht und Stille, als Ort und Raum einer uralten Geschichte der Gesten beschwört. Ein Stück absoluter Imagination, ausgreifendster Poesie (...). Der Schmerz des Verlustes - diese abgeschiedene Gegend, die zu den ärmsten Portugals gehört, wird bald durch den Bau eines Kernkraftwerkes einschneidend verändert werden - macht das zum Verschwinden Verdammte noch einmal groß und intensiv; er verwehrt sich auch der Dialektik und dem kritischen Blick, stellt Geschichte still. Der Film über Ana, die Mutter, die Erde, die stirbt, ist ein unendlich zarter und bewegender Moment des Innehaltens und Eingedenkens - von sowohl blendender, somnambuler als auch erhellender, herzzerreißender Schönheit, aus Schweigen und dem Wind hervorgegangen, der über das Land weht, Gardinen bewegt; und in Stille und Verstummen endend. (Wolfram Schütte)