Schauen und Kauen mit V'14 Bag

V'14 Vorverkauf gestartet

18. Oktober 2014

„Good morning sunshine. Vorverkauf here we go.“, sagten vielleicht die, die erst kurz vor 10.00 das Haus verließen. „Where aren't thou?“, fragten frühe Vögel, die zur Morgenstunde (z.B. 6.30 Uhr) schon nach Karten suchten. Um das Warten kamen beide nicht herum. Nicht einmal die Dritten, die von zu Hause aus ihr Wunschkonzert bestellten. Lohnend war es dennoch.  

Das Schottentor suchte als Massenanlaufstelle seinesgleichen, wurde selbst aber fast immer gefunden. Das Gartenbaukino war relativ V-typisch mit Schlangenbeschwörung beschäftigt und sah dabei aus, wie Kinos dieser Tage es viel öfter tun sollten. Im neueröffneten Metrokino war man entspannt, wie nur ein Geheimtipp-Status es ermöglichen kann. Die Leute vor dem Künstlerhauskino nahmen es wacker mit der Beliebtheit von Expresskassen auf. 

In diesem Sinne: Schön gestellt, das Titelbild. – Wie die Leute vor den Schaltern. Die strichen noch ein wenig in den Programmheften herum, kontrollierten mitgebrachte Listen. Hin und wieder knabberten sie an einem geschenkten Kipferl oder rieben Äpfel am Ärmel sauber.  Nach und nach schaute ein Erfolg heraus und die Jausenpause ging in Fortlauf über. Die Sonne schien auch dazu. Klingt fast so kitschig, wie der Cross Processing Filter wirkt.  

Zur Statistik: Der durchschnittlich entspannte Bordsteinsitzer an der Kante vom Geduldreptil hatte als Vorhut für fünf befreundete Cineasten 50 Karten im Sinn oder 30 für drei und wollte ein halbes Mal fotografiert werden. Das macht einen Schnitt von 10 Karten pro Kopf und ein paar Plädoyers für Privacy mehr. Die gibt es im dunklen Kinosaal dann ja auch.