V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

BELLE NOISEUSE

V' 02

La BELLE NOISEUSE

schöne Querulantin

Jacques Rivette
F/CH, 1991
215min, OmdU

La BELLE NOISEUSE

Jacques Rivette
F/CH, 1991
, 215min, OmdU

Actors: 
Michel Piccoli
Frenhofer
Jane Birkin
Liz
Emmanuelle Béart
Marianne
Marianne Denicourt
Julienne
David Bursztein
Nicolas
Gilles Arbona
Porbus
Marie Belluc
Magali
Marie-Claude Roger
Françoise
Leila Remili
Dienstmädchen
Daphne Goodfellow
Touristin
Susan Robertson
Touristin
Bernard Dufour
die Hand des Malers

Production: 
Pierre Grise Productions
World Sales: 
Distribution in Austria: 
Stadtkino Filmverleih Spittelberggasse 3 1070 Wien T 1 522 48 14 stadtkino@nextra.at
35 mm/Farbe

Der Künstler lebt ein Geheimnis, das er zum Ausdruck bringen muss. Ich weiß, dass ein Gemälde nur eine sonderbare Sache sein kann, unbegreiflich. (Bram van Velde) Der Film spielt in der Gegenwart, auf dem Landgut des großen Malers Edouard Frenhofer im Süden Frankreichs. Das Drama entwickelt sich in fünf Tagen. Es handelt sich um die Wiederaufnahme eines legendären Gemäldes, «La belle noiseuse», an dem Frenhofer vor zehn Jahren aufhörte zu arbeiten und für das einst seine Lebensgefährtin Liz Modell stand. In diesem Gemälde sah der Maler die letzte Erfahrung von Wahrheit, die zugleich ihn wie auch sein Modell in Gefahr bringt. Deswegen hatte er die Vollendung des Bildes zurückgestellt. Er befürchtete, dass die Beziehung zu seiner Lebensgefährtin es nicht überleben würde. Die Begegnung mit der jungen Marianne, Ehefrau und Modell des überdurchschnittlich begabten Malers Nicolas, weckt in Frenhofer den Wunsch, komme was wolle, sein Meisterwerk zu vollenden mit Marianne als Modell. Ein Freund von Frenhofer und eifriger Käufer seiner Bilder, Baltasar Porbus, den das Bild und die junge Frau interessieren, wird sich dafür verwenden, dass er diesmal bis ans Ende geht. Tatsächlich wird Frenhofer in fünf Tagen das Bild fertig stellen, und, wie er einst zu Recht befürchtete, wird das eine allgemeine Krise herbeiführen, die keine der Figuren verschont. Jede wird sich, zugrunde gerichtet von der Wahrheit des Gemäldes, abwenden. Man weiß nicht, was aus dem Gemälde wird, doch keinem wird es jemals wieder gelingen, seinen Sinn zu entziffern. Versteckt, wieder entdeckt, unkenntlich gemacht, verscharrt oder zerstört das Gemälde wird für immer jene «sonderbare Sache, unbegreiflich» sein, die es vielleicht in aller Augen außer in Mariannes oder Frenhofers gewesen wäre, wäre es vor der Öffentlichkeit enthüllt worden.

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