NAPOLI NAPOLI NAPOLI

V'09

NAPOLI NAPOLI NAPOLI

Abel Ferrara
I/USA, 2009
Dokumentarfilme, 102min, OmeU

NAPOLI NAPOLI NAPOLI

Abel Ferrara
I/USA, 2009
Dokumentarfilme, 102min, OmeU

Mit: 
Luca Lionello
Sebastiano
Salvatore Ruocco
Franco
Benedetto Sicca
Carmine
Salvatore Striano
Gennaro
Ernesto Mahieux
Celestino
Shanyn Leigh
Lucia
Drehbuch: 
Giuseppe Lanzetta
Maurizio Braucci
Gaetano Di Vaio
Abel Ferrara
Maria Grazia Capaldo
Ton: 
Silvia Moraes
Kamera: 
Alessandro Abate
Schnitt: 
Fabio Nunziata
Musik: 
Francis Kuipers
Ausstattung: 
Frank DeCurtis
Kostüm: 
Daniela Salernitano

Produktion: 
Pier Francesco Aiello (P.F.A. Films) Gianluca Curti (Minerva Production & Marketing ), Gaetano Di Vaio, Fabio Gargano, Pietro Pizzimento (Figli Del Bronx Produzioni), Massimo Cortesi, Luca Luguori
Weltvertrieb: 
Minerva Production & Marketing Via Emilio Bianchi 54 00142 Rom, Italien T +39 06 85 35 86 48 minerva@minervapictures.com
Format: 
HD
Farbe

Abel Ferraras Napoli Napoli Napoli ist kein konventionelles Porträt der süditalienischen Stadt. Ausgangspunkt des Films waren Gespräche, die Ferrara im Staatsgefängnis von Pozzuoli mit einer Gruppe von weiblichen Strafgefangenen führte. Vom Fatalismus der Verurteilten schwer getroffen, beschloss er daraufhin, drei verschiedene Drehbücher - basierend auf ihren Lebenserfahrungen - von Peppe Lanzetta, Maurizio Braucci und Gaetano Di Vaio verfassen zu lassen. Di Vaios Episode wurde von seinen tatsächlichen Erfahrungen als Sträfling inspiriert; Braucci schildert ein trauriges und brutales Aufwachsen, und Lanzetta schuf ein Familienmelodrama über Gewalt und Rache. Indem er Realität und Fiktion verknüpft, entpuppt sich Napoli Napoli Napoli als ein komplexes und fesselndes Mosaik, so wie es auch die Stadt Neapel selbst ist - faszinierend und undurchschaubar zugleich. Ich musste die Gefängnismauern hinter mir lassen, um zur Wahrheit, von der ich gehört hatte, zu gelangen. Ich musste in die Gegenden von Scampìa und der Quartieri Spagnoli gehen, woher diese Frauen kommen. Nicht nur mit den Gefangenen reden, sondern auch mit den Richtern und Politikern sowie Mitbewohnern in diesen so genannten Ghettos. Als Spielfilmregisseur war mir auch klar, dass ich andere Charaktere und Situationen brauchen würde, um den Interviews, die ich machte, mehr Ausdruck zu verleihen. Um Geschichten zu erzählen, die als Fiktion bezeichnet werden können. Denn was Fiktion ist und was nicht, stellt in diesem Film ein wichtiges Element dar. (Abel Ferrara)