HYAS ET STéNORINQUES

V'01

HYAS ET STéNORINQUES

Hyas and Stenorhynchus

Jean Painlevé
Frankreich, 1929
13min, OmeU

HYAS ET STéNORINQUES

Jean Painlevé
Frankreich, 1929
, 13min, OmeU

Produktion: 
Jean Painlevé
Weltvertrieb: 
Les Documents Cinématographiques 38 Avenue des Ternes, 75017 Paris, Frankreich T 1 45 72 27 75, F 1 45 72 52 71
Verleih in Österreich: 
35 mm/1:1,37/Schwarzweiß

In diesem Film geht es um drei Tiere: Seespinne, Gespenstkrabbe, Borstenwurm – also um zwei Schalentiere und einen Wurm. Die Seespinne und die Gespenstkrabbe haben gemein, dass schon von klein an auf ihren Körpern Pflanzen und Tiere siedeln, die – wie sie selbst – auf dem Meeresgrund leben: Algen, Schwämme, Polypen. Sie wählen ihren «Rock» selbst aus und machen ihn dort fest, wo sich kleine Auswüchse an ihren Beinen und ihrem Körper befinden. Da bei den Schalentieren die Maserung des Panzers immer stark symmetrisch ist, trifft dies auch für ihre Kleidung zu. Wenn die Tiere sich häuten, lassen sie ihren Panzer zurück und somit alles, was sich darauf befindet. Sie suchen sich dann, je nach Umgebung, Algenstücke oder Tierkolonien, die denen, die sie vorher besiedelten, ähneln oder auch nicht. Der Borstenwurm kann seine Tentakelkrone spiralförmig ausfahren und wieder einholen. Er bewohnt eine Röhre, die er aus seinen eigenen Sekreten gebildet hat und die am Felsen oder im Schlamm festgemacht ist. Die Seespinne und die Gespenstkrabbe machen sich an seiner Röhre fest, wo viel Nahrung für sie anfällt. Wenn der Borstenwurm seine Tentakelkrone entfaltet und zur Schau stellt, ist das ein wahrhaftes Feuerwerk – eines der schönsten Spektakel der Wasserfauna. (Jean Painlevé)