GO GET SOME ROSEMARY

V'09

GO GET SOME ROSEMARY

Josh Safdie, Benny Safdie
USA/F, 2009
Spielfilme, 100min, OmdU

GO GET SOME ROSEMARY

Josh Safdie, Benny Safdie
USA/F, 2009
Spielfilme, 100min, OmdU

Mit: 
Ronald Bronstein
Lenny
Sage Ranaldo
Sage
Frey Ranaldo
Frey
Eleonore Hendricks
Leni
Salvatore Sansone
Salvi
Larry Chamberlain
Batman
Wayne Chin
Rick
Abel Ferrara
Dakota Goldhor
Leah Singer
Drehbuch: 
Josh Safdie
Benny Safdie
Ton: 
Zachary Treitz
Benny Safdie
Kamera: 
Brett Jukdkiewicz
Josh Safdie
Schnitt: 
Josh Safdie
Benny Safdie
Brett Jukdkiewicz
Musik: 
David Sandholm & The Beets
Ausstattung: 
Sam Lisenco

Produktion: 
Neistat Scott & Associates Red Bucket Films, Sophie Dulac Productions
Weltvertrieb: 
Films Boutique Skalitzer Straße 54a 10997 Berlin, Deutschland T +49 30 6953 7850 info@filmsboutique.com
Verleih in Österreich: 
Stadtkino Filmverleih Spittelberggasse 3 1070 Wien T 1 522 48 14 office@stadtkinowien.at
Format: 
35 mm
Farbe

Der 34-jährige Lenny wohnt mitten in New York City. Er lebt von seiner Frau getrennt und darf seine Kinder nur einmal im Jahr sehen. Nach Monaten, die er alleine verbracht hat - traurig, geschäftig, abgelenkt, frei und immer zu spät kommend -, holt er schließlich seine beiden Söhne ab, den neunjährigen Sage und seinen jüngeren Bruder Frey. Während er sich entscheiden muss, ob er für die beiden lieber ein Vater oder ein Freund sein will, kreisen seine Gedanken gleichzeitig darum, wie er die nächsten zwei Wochen verbringen will, denn die Zeit ist viel zu kurz. Und so werden in die kostbaren vierzehn Tage ein Ausflug aufs Land, eine Mutter, eine Freundin, eine «magische» Decke und die totale Anarchie gequetscht. Go Get Some Rosemary, in einem Dogma-ähnlichen Stil inszeniert, handelt von Ausflüchten und Verantwortung, von Vaterschaft und Selbsterfahrung und von dem Zwiespalt zwischen Kind- und Erwachsensein. Die Figur des Lenny trägt Züge des Vaters von Ben und Josh Safdie, den Regisseuren. Die Kinder Sage und Frey wiederum werden von den wirklichen Brüdern Sage und Frey Ranaldo gespielt. Go Get Some Rosemary sieht auf den ersten Blick aus, als wäre er aus einer anderen Zeit: New York erscheint darin noch als eine Neighborhood, als ein Lebensraum mit konkreten Figuren. Lenny ist ein Exempel für mangelndes Verantwortungsgefühl: ein nervöser Spaßvogel, der seine Kinder wie Gleichgesinnte behandelt und unfähig ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Die Safdies orientieren sich an keinem Plot, sondern lassen in situativen Szenen Gefühlszustände auf- und abschwellen, der jazzige, improvisiert wirkende Stil des Films erinnert an John Cassavetes. (Dominik Kamalzadeh)