ARNA'S CHILDREN

V'04

ARNA'S CHILDREN

Juliano Mer-Khamis, Danniel Danniel
Palästina/Israel/NL, 2003
Dokumentarfilme, 84min, OmeU

ARNA'S CHILDREN

Juliano Mer-Khamis, Danniel Danniel
Palästina/Israel/NL, 2003
Dokumentarfilme, 84min, OmeU

Mit: 
Stimme
Juliano Mer-Khamis/Danniel Danniel
Drehbuch: 
Juliano Mer-Khamis
Danniel Danniel
Ton: 
Alla Khouri
Rani Nentzel
Kamera: 
Juliano Mer-Khamis
Hana Abu Shaada
Uri Shteinmintz
Schnitt: 
Govert Janse
Obbe Verwer

Produktion: 
Trabelsi Productions Ltd. 10 Tiomkin Street Tel Aviv 65783, Israel T 3 566 0398 trabelsip@barak.net.il
Weltvertrieb: 
First Hand Films Schaffhauserstrasse 359 8050 Zürich, Schweiz T 312 20 60 esther.van.messel@firsthandfilms.com
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe

Arna Mer-Khamis hatte Anfang der 1990er Jahre in Jenin eine Theatergruppe ins Leben gerufen, in der sie und ihr Sohn Juliano versuchten, mit den Kindern der Intifada in spielerischem Ernst mit den täglichen Schrecken der blutigen Unterdrückung umzugehen. Zehn Jahre später kehrt Juliano nach dem Tod seiner Mutter nach Jenin zurück auf der Suche nach den Kindern von damals und macht die traurige Entdeckung, dass fast alle von ihnen tot sind: von Israelis erschossen oder als Selbstmordattentäter umgekommen. Palästinensische Kinder in Jenin werden bei einer Theaterproduktion, ermöglicht durch die Israelin und Trägerin des alternativen Friedenspreises Arna Mer-Khamis, gefilmt und nach ihren Träumen und Lebensbedingungenwerden befragt. Zehn Jahre später kehrt Juliano Mer-Khamis nach Jenin zurück, seine Mutter ist gestorben, aber auch die meisten Kinder von damals sind tot: von Israelis erschossen, als Selbstmord- attentäter umgekommen, während sie andere ermordeten. Hier ist es nicht die Analyse, sondern die Zeit selbst, die Geduld, die Liebe und das Interesse, die den Film als Medium unterlaufen. Arna Mer-Khamis hat sich damals für die sieben- bis zehnjährigen Kinder interessiert, heute sind es Jugendliche, die sich mit Waffen den israelischen Panzern entgegenstellen oder schlicht Rache für das erlittene Leid üben. (Veronika Rall)