HIPOKURATESU-TACHI

V'03

HIPOKURATESU-TACHI

Die Hippokraten

ômori Kazuki
Japan, 1980
126min, OmeU

HIPOKURATESU-TACHI

ômori Kazuki
Japan, 1980
, 126min, OmeU

Cast: 
Furuoya Masato
Ogino Aisaku
Itô Ran
Kimura Midori
Mitsuda Masahiro
Kawamoto Ichirô
Kariba Tsutomu
Ôshima Osamu
Emoto Akira
Katô Kenji
Nishizuka Hajime
Shin Tatsuaki
Makishi Kisako
Nakahara Junko
Ogura Ichirô
Nishimura Eiji
Atô Kai
Kanzaki Yasukuni
Naitô Takashi
Nanda Shintarô
Kaneko Yoshinobu
Watanabe Daisuke
Saitô Yôsuke
Honda Shunpei
Kanô Shôgo
Takagi Keizô
Miyazaki
Noguchi Hideo
Ikeuchi Takuma
Nakahara Toraichi
Iwasa Toyoaki
Gynäkologe
Tezuka Osamu
Kinderarzt
Jikiru Haido
Radiologe
Kusanagi Kôjirô
Internist
Takayama Chigusa
Oberschwester
Kenjô Haku
Assistent Muranaka
Harada Toshio
Assistenzprofessor Tokumatsu
Murakami Seiji
Yoshikawa
Tsunogae Kazue
seine Frau Naoko
Watanabe Fumio
Kawamoto Seizaburô
Suzuki Seijun
Dieb
Ezawa Moeko
Besitzerin des Kamo

Production: 
Produktion Cinema Haute, Art Theatre Guild of Japan
World Sales: 
Distribution in Austria: 
35mm/1:1,33/Farbe

Hipokuratesu-tachi war Ômori Kazukis zweiter Spielfilm und seine erste Zusammenarbeit mit ATG. 1981 folgte mit der Verfilmung von Murakami Harukis Roman «Kaze no uta o kike» (Hear the Wind Sing) noch ein weiterer Film für ATG. Hipokuratesu-tachi kreist um eine Gruppe von sechs Medizinstudenten im letzten Jahr ihrer Ausbildung: Midori, die aufgrund ihrer guten Noten ein Medizinstudium aufgenommen hat und von Zweifeln gequält wird, ob sie sich zur Ärztin eignet; Kawamoto, der als Sohn eines niedergelassenen praktischen Arztes seinem Vater nachfolgen wird; Shin, das ehemalige Ass seiner Oberschul-Baseball-Mannschaft; der Streber Ôshima; Katô, der bereits verheiratet ist und zwei kleine Kinder hat; und der unentschlossene Ogino Aisaku, der im Zentrum des Films steht. Er kann beim Test während des Praktikums an der Gynäkologie zwar alle Fragen über Verhütung richtig beantworten, im Privatleben scheint er mit seinem Wissen aber nicht viel anfangen zu können. Seine Freundin wird nämlich schwanger, und er muss sie zur Abtreibung begleiten, die, wie sich später herausstellt, von einem Kurpfuscher durchgeführt wird und zu Komplikationen führt. Ergänzt wird die Gruppe von den Bewohnern von Aisakus Studentenheim: dem linken Aktivisten Nanda, dem Filmfreak Takagi, dem Studienanfänger Noguchi, dem sportbesessenen Kanzaki und dem seit acht Jahren dort lebenden Honda. In episodenhafter Form stellt Ômori die unterschiedlichen Charaktere vor und entwirft ein kaleidoskopartiges Porträt einer Generation, die der japanische Psychologe Okonogi Shingo als «Moratorium-Generation» bezeichnet hat. Ômori verarbeitete viele persönliche Erfahrungen, und der Film weist gewisse autobiografische Züge auf.