V’16: OCTOBER 20 – NOVEMBER 2, 2016

Festivalarchiv Gäste

V'16

Die Viennale hat 150 RegisseurInnen und SchauspielerInnen in Wien willkommen geheißen, die ihre Filme persönlich beim Festival präsentierten.

Zu den internationalen Medien, die 2016 bei der Viennale vertreten waren, zählten neben zahlreichen anderen Le Monde, Libération, Süddeutsche Zeitung, FAZ, taz, Tagesanzeiger, Ethnos, Milliyet, Al Ahram, Deutschlandradio Kultur, France24 und BBC World, sowie Fach und Branchenmedien wie Cahiers du cinema, Sight & Sound, Film Comment, Cinemascope, Filmbulletin, Filmdienst, epd Film, cargo, Indiewire, mubi.com, kinozeit.de, critic.de,  artechock.de, otroscines.com, mediacritica.it, Filmögon, Ekran, Film International, Cinephilia, Altyazi, und Kunst und Film.
Wir durften zudem VertreterInnen der Berlinale sowie der Filmfestivals von Cannes, Locarno, Marseille, Lissabon, Oberhausen, Mexiko City, Prag, München u.a. bei der Viennale willkommen heißen.

Insgesamt waren rund 700 Medien- und BranchenvertreterInnen bei der Viennale 2016 akkreditiert.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Festival 2017.

V'15

Die Viennale konnte in diesem Jahr 140 RegisseurInnen und SchauspielerInnen in Wien willkommen heißen, die ihre Filme persönlich beim Festival präsentierten.

Zu den internationalen aktuellen Medien, die 2015 bei der Viennale vertreten waren, zählten neben vielen anderen Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, taz, Tagesanzeiger, Expresso, Ethnos, Ta Nea, Radikal, Deutschlandradio Kultur, Radio Eins und BBC World.

Zahlreiche internationale Fach und Branchenmedien ließen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, bei der Viennale vertreten zu sein. Darunter waren Cahiers de cinema, Sight & Sound, Filmbulletin, Filmdienst, epd Film, cargo, De Filmkrant, Indiewire.com, mubi.com, Senses of Cinema, kinozeit.de, Filmmaker Magazine, Cinemascope, Ekran, Les Inrockuptibles, Slant Magazine, Kino, Cinematograph und Kunst und Film.

Insgesamt waren knapp 700 Medien- und BranchenvertreterInnen bei der Viennale 2015 akkreditiert.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim Festival 2016.

V'14

Abel Ferrara (PASOLINI) im Festivalzentrum | © Viennale/Ruth EhrmannDie Viennale konnte in diesem Jahr 150 RegisseurInnen und SchauspielerInnen in Wien willkommen heißen, die ihre Filme persönlich beim Festival präsentierten.
Zu ihnen zählten mitunter Tariq Teguia, dem eines der Fokus-Programme gewidmet war, Els van Riel, repräsentativ für das SPECIAL: REVOLUTIONEN IN 16MM sowie unter anderem Deborah Stratman und Dorit Margreiter, Regisseurinnen, deren Filme im SPEIAL: BROKEN SEQUENCE vertreten waren.
Bei der Eröffnung war Jessica Hausner (AMOUR FOU) mit ihrer Film-Crew anwesend.
Abel Ferrara beehrte das Publikum seiner jüngsten Produktion PASOLINI mit seiner Gegenwart.
PULP-Gitarrist Jarvis Cocker war am letzten Festivaltag zu Gast und präsentierte THE BIG MELT und PULP: A FILM ABOUT LIFE, DEATH AND SUPERMARKETS gleich persönlich.

V'13

Will Ferrell | © Viennale (Alexi Pelekanos)Nicht nur an Publikumszahlen (97.400) verzeichnete die Viennale 2013 einen Rekord, sondern auch an geladenen Filmgästen: Insgesamt 170 RegisseurInnen und SchauspielerInnen fanden den Weg nach Wien, um ihre Filme persönlich beim Festival zu präsentieren.
Allen voran die Protagonisten der ihnen gewidmeten Tributes bzw Spezialprogramme: Will Ferrell, Gonzalo Garcia Pelayo, John Torres und DAS Gesicht der Nouvelle Vague, Jean-Pierre Léaud (OUT 1 - NOLI ME TANGERE). Claude Lanzmann stellte mit LE DERNIER DES INJUSTES seine jüngste Arbeit vor, während der Protagonist von WEEKEND OF A CHAMPION, Sir Jackie Stewart, das Publikum in den Rennzirkus der 1970er-Jahre entführte.
Weiters waren unter anderem anwesend: Denis Côté, Stéphanie Argerich, Roland Klick, Bruce LaBruce, Joshua Oppenheimer, Verena Paravel, Marie-Pierre Pruvot, Stephanie Spray und Marine Vacth.

V'12

Michael Caine © Viennale (Robert Newald)Trotz der kurzfristigen Absage von Werner Herzog und Isabelle Huppert konnte sich die Viennale über eine ganze Reihe prominenter Gäste im Jubiläumsjahr des Festivals freuen, darunter Michael Caine, Marina Abramovic, Olivier Assayas, Patti Smith, Klaus Maria Brandauer, Ingrid Caven, Thomas Vinterberg oder Brillante Mendoza. Dazu kommt eine Anzahl von internationalen Regisseuren, die der Viennale schon seit Jahren die Treue halten und zum wiederholten Male persönlich neue Arbeiten in Wien präsentierten. Dazu zählen Miguel Gomes, James Benning, Bertrand Bonello, Véréna Paravel, Lucien Castaing-Taylor, Hal Hartley oder Pascal Bonitzer.

Insgesamt waren 160 RegisseurInnen und SchauspielerInnen zu Gast bei der Viennale 2012.

V'11

Harry Belafonte, Viennale 2011Ohne ein klassisches Red Carpet Festival zu sein – gelingt es der Viennale vermehrt die Aufmerksamkeit großer internationaler Persönlichkeiten des Weltkinos zu gewinnen. So folgten prominente Gäste wie David Cronenberg, Nanni Moretti, Harry Belafonte, Jeremy Thomas, André Wilms oder die Schriftstellerin Ruth Klüger der Einladung des Festivals. Eine ganze Reihe von spannenden Neuentdeckungen wie Valérie Massadian oder Laura Citarella, Nadav Lapid oder Alex Ross Perry fand ebenso den Weg nach Wien wie FilmemacherInnen, die das Festival zum wiederholten Mal besuchten. Darunter Bertrand Bonello, Stefano Savona, Mathieu Demy, Azazel Jacobs oder Klaus Lemke.
Insgesamt waren 120 RegisseurInnen und SchauspielerInnen zu Gast bei der Viennale 2011.

V'10

Mike Leigh, Viennale 2010122 RegisseurInnen und SchauspielerInnen waren zu Gast bei der Viennale 2010. Neben den großen Namen wie John Turturro, Olivier Assayas, Mike Leigh, Lou Reed oder Cannes-Sieger Apichatpong Weerasethakul folgten auch spannende Neuentdeckungen wie Athina Tsangari oder Rusudan Pirveli der Einladung nach Wien. Nina Menkes und Marco Bellocchio waren ebenso zu Gast bei der Viennale 2010 wie Klaus Lemke und Rudolf Thome.

V'09

Auch 2009 konnte die Viennale viele wichtige und spannende Persönlichkeiten des Weltkinos begrüßen. Insgesamt waren 127 RegisseurInnen und SchauspielerInnen zu Gast beim Festival.

Tilda Swinton, Viennale 2009Neben dem Ehrengast des Festivals, Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, folgten auch die französischen Schauspielerinnen Jane Birkin und Béatrice Dalle der Einladung nach Wien. Große, eigenständige Filmemacher wie Pedro Costa, Michael Almereyda oder Luc Moullet präsentierten ebenso ihre Filme im Rahmen des Festivals.

Romeo Carey, Viennale 2009Romeo Carey kam als Gast der Viennale nach Wien, um 15 Jahre nach dem Tod seines Vaters erstmalig in Europa ein umfassendes Tribute für Timothy Carey zu präsentieren.Die chinesische Filmemacherin und Autorin Guo Xiaolu war ebenfalls zu Gast in Wien. Die Viennale zeigte als erstes Festival weltweit ihr bisheriges Gesamtwerk.
 

V'08

Den speziellen Charakter eines Filmfestivals machen auch die Gäste aus, die ihre Arbeiten persönlich dem Festivalpublikum präsentieren. Auch in diesem Jahr konnte die Viennale viele wichtige und spannende Persönlichkeiten des Weltkinos begrüßen.
129 RegisseurInnen und SchauspielerInnen waren zu Gast bei der Viennale 2008. So kamen unter anderen diese Filmemacher, um ihre Arbeiten zuIsabelle Huppert, Viennale 2008 präsentieren und für Publikumsgespräche und andere Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen: Khavn, Aysun Bademsoy, Jean-Claude Rousseau, Jacques Doillon, Arnaud Desplechin, Christian Petzold, Kelly Reichardt, Luc Dardenne, Gopalakrishnan Adoor, Joseph Strick und Murray Lerner. Bekannte Musiker wie Garth Hudson oder Vic Chesnutt zählten ebenso zu den Gästen wie die Schauspielerinnen Isabelle Huppert, Jeanne Balibar, Amira Casar oder Arta Dobroshi. Die Filmemacher John Gianvito und Miguel Gomes, denen die Viennale jeweils ein Special Program widmete, folgten ebenfalls der Einladung nach Wien.

Miguel Gomes, Viennale 2008MIGUEL GOMES
Geboren 1972 in Lissabon. Filmstudium an der Escola Superior de Teatro e Cinema (ESTC). Arbeitet als Filmkritiker für portugiesische Tageszeitungen und publiziert verschiedene Arbeiten über Filmtheorie. Erster Langfilm 2004 mit A CARA QUE MERECES. Kurzfilme (Auswahl): ENTRETANTO (1999), INVENTÁRIO DE NATAL (2000), 31 (2002), KALKITOS (2002).
 

Arnaud Desplechin, Viennale 2008ARNAUD DESPLECHIN
Geboren 1960 in Roubaix, Frankreich. 1984 Abschluss am Pariser IDHEC im Fach Regie und Kamera. Seine Filme werden mehrfach ausgezeichnet. Filme (Auswahl): LA SENTINELLE (1992), COMMENT JE ME SUIS DISPUTÉ ... (MA VIE SEXUELLE) (1996), ESTHER KAHN (2000), LÉO – EN JOUANT «DANS LA COMPAGNIE DES HOMMES» (2003), ROIS ET REINE (2004).

 

Werner Schroeter, Viennale 2008WERNER SCHROETER

Geboren am 7. April 1945 in Georgenthal (Thüringen), aufgewachsen in Bielefeld und Heidelberg, studiert ab 1966 zunächst drei Semester Psychologie in Mannheim und wechselt an die Hochschule für Fernsehen und Film in München, die er jedoch bereits nach wenigen Wochen wieder verlässt. 1968 realisiert Schroeter eine Reihe von Filmen: zunächst kurze Etüden auf 8mm, schließlich seine auf 16mm gedrehten Langfilme NEURASIA und ARGILA. Beide laufen mit großem Erfolg auf der Hamburger Filmschau 1969. Ein erster Durchbruch gelingt Schroeter noch im gleichen Jahr mit seinem dritten Langfilm EIKA KATAPPA, für den er im Oktober 1969 bei der Internationalen Filmwoche Mannheim den Josef von Sternberg-Preis erhält. Seit 1972 arbeitet Werner Schroeter neben seiner filmischen Tätigkeit auch am Theater. Ab Mitte der achtziger Jahre werden die Abstände zwischen seinen filmischen Arbeiten immer länger. Wenn Schroeter jedoch neue Werke präsentiert, werden stets mit großem Interesse aufgenommen. So wird seine Elfriede Jelinek-Verfilmung MALINA(1991) mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle in Cannes uraufgeführt und erhält unter anderem Deutsche Filmpreise in den Kategorien Bester Film und Beste Regie. Werner Schroeter verstarb am 12. April 2010 in Kassel.

 

V'07

Das Festival konnte so viele wichtige und spannende Persönlichkeiten des Weltkinos als Gäste begrüßen, wie selten zuvor. Insgesamt kamen 130 RegisseurInnen, SchauspielerInnen und andere Filmgäste zur Viennale 2007, um ihre Arbeiten zu präsentieren und für Publikumsgespräche und andere Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen.
Darunter waren:

Jane Fonda, Viennale 2007JANE FONDA
Geboren 1937 in New York als Tochter von Henry Fonda und Frances Seymour Fonda. 1968 internationaler Durchbruch für ihre Rolle in Roger Vadims Barbarella, durch die sie zu einem der bekanntesten „Sexsymbole“ des Jahrzehnts wird.

Ab Ende der 60er Jahre engagiert sich Fonda in der Friedensbewegung sowie gegen den Vietnamkrieg. 1972 erhält sie ihren ersten Oscar als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle der Prostituierten Bree Daniels in Klute. Fonda bringt ihre politische und soziale Einstellung immer wieder auch in ihre künstlerische Arbeit ein, etwa in THEY SHOOT HORSES, DON'T THEY?, THE CHINA SYNDROME oder dem Heimkehrerdrama COMING HOME, für das sie ihren zweiten Oscar erhält. In den 80er Jahren beginnt auch Fondas Einsatz für Sport und Gesundheit. Ab Mitte der 80er Jahre zieht sie sich schließlich von der Filmarbeit zurück und konzentriert sie sich in erster Linie auf soziale Themen. 2005 erscheint ihre Autobiografie „My Life So Far“ und wird zu einem internationalen Erfolg. 2005 taucht Jane Fonda mit MONSTER-IN-LAW erstmals wieder auf der Leinwand auf, 2007 erschien ihr jüngster Spielfilm GEORGIA RULE.
Sandrine Bonnaire, Viennale 2007SANDRINE BONNAIRE
Geboren 1967 in Gannat, Frankreich. Spielt 1983 in A nos amours von Maurice Pialat und erlangt in der Folge in SANS TOIT, NI LOI von Agnès Varda Berühmtheit. Ist heute eine der bekanntesten und beliebtesten Schauspielerinnen Frankreichs. ELLE S'APPELLE SABINE ist ihr erster Film als Regisseurin.
Moritz Bleibtreu, Viennale 2007MORITZ BLEIBTREU
Moritz Bleibtreu, 1971 in München geboren, zählt inzwischen zu den bedeutendsten deutschen Schauspielern. Der Sohn von Hans Brenner und Monika Bleibtreu absolvierte eine fundierte internationale Schauspielausbildung und stand danach im Hamburger Schauspielhaus zum ersten Mal auf der Bühne.Filme (Auswahl): KNOCKING ON HEAVEN'S DOOR (D 1996), LOLA RENNT (D 1997), DAS EXPERIMENT (D 2001), ELEMENTARTEILCHEN (D 2006), FREE RAINER (2007).
Todd Haynes, Viennale 2007TODD HAYNES
Geboren 1961 in Kalifornien. Kunststudium an der Brown University. 1978 entsteht sein erster Kurzfilm SUICIDE. Für SUPERSTAR: THE KAREN CAPENTER STORY (USA 1988) erhält er den Golden Gate Award beim Filmfestival in San Francisco. POISON (USA 1991), der Kurzfilm DOTTIE GETS SPANKED (USA 1993) und SAFE (UK/USA 1995) werden ebenfalls preisgekrönt. 1998 entsteht VELVET GOLDMINE (UK/USA 1998), seine Hommage an den Glam-Rock, 2002 das Melodram FAR FROM HEAVEN (F/USA 2002).

Nina Hoss, Christian Petzold, Viennale 2007WEITERE GÄSTE

Auch der Kameramann und zweifache Oscarpreisträger Haskell Wexler, die Schauspielerin Nina Hoss, der Kurator der Retrospektive Jean-Pierre Gorin oder der Kameramann Ed Lachmann, sowie eine Reihe außerordentlicher Regisseure, darunter Jem Cohen, Masahiro Kabayashi, Hal Hartley, Nicolas Klotz, Tom Kalin, Christian Petzold oder Nicolas Philibert waren bei der Viennale 2007 zu Besuch. Die Filmemacherinnen Stephanie Rothman, Nina Menkes und Pascale Ferran, denen die Viennale jeweils ein Special Program widmete, folgten ebenfalls der Einladung nach Wien.
Nicht weniger wichtig für das Festival und das Kino insgesamt sind jene großen Autorenfilmer Peter Hutton, Heinz Emigholz, Su Friedrich, Harun Farocki, Jean-Claude Rousseau, Peter Nestler oder Thom Andersen, von denen viele seit Jahren fixe Besucher und Gäste der Viennale sind.

 

V'06

119 Filmgäste aus aller Welt besuchten die Viennale 2006.  Hier eine kleine Auswahl: 

KENNETH ANGER
Kenneth Anger, filmischer Vordenker, Autor und Pionier, ist eine der größten Persönlichkeiten der Underground-Kunstszene der 60er und 70er Jahre. Der Durchbruch in der Off-Szene kam 1949 mit FIREWORKS, gedreht zwei Jahre zuvor, als die Eltern übers Wochenende verreist waren: ein Meilenstein. Ähnliches ließe sich sagen über SCORPIO RISING (1963), der wichtig war für die Stones und Lynchs BLUE VELVET und dessen Schnitttechnik, welche die MTV-Ästhetik vorwegnimmt. Oder INVOCATION OF MY DEMON BROTHER (1969), bei dem Jagger, aus Dank für seinen diabolischen Hit, den Synthesizer bedient und den Fassbinder vor den Arbeiten an QUERELLE gesehen hat. Oder INAUGURATION OF THE PLEASURE DOME (1954), an dem Scorsese gelernt hat, wie man Filmbildern mit Filmmusik widerspricht. Alles Monumente. (Benno Schirrmeister)
Julie Depardieu, Viennale 2006JULIE DEPARDIEU
Geboren 1973 als Tochter von Gérard und Elisabeth Depardieu. Studiert Philosophie, erste filmische Erfahrungen. Wurde 1994 als Schauspielerin in ihrer Rolle in LE COLONEL CHABERT entdeckt. Durchbruch 1998 mit Danièle Dubroux' L'EXAMEN DE MINUIT. Etabliert sich im jungen französischen Kino durch Auftritte in Filmen von Assayas, Laetitia Masson und Cédric Klapisch. Das Jahr 2004 als Wendepunkt in der Karriere: zwei Césars, für die beste weibliche Nebenrolle und die beste Nachwuchsdarstellerin. Auch ihr komisches Talent wird entdeckt, mit dem sie auch in TOI ET MOI (2005) punktete.
Hiroki Ryuichi, Viennale 2006HIROKI RYUICHI
Geboren 1954 in Kohriyama. Beginnt seine Filmkarriere zunächst als Regieassistent von Nakamura Genji und widmet sich in Folge der Herstellung von Pink Filmen. 1982 entsteht der international erfolgreiche Erotikfilm CATCH THE WOMAN OUT. Erlangt in den 80er Jahren bald internationalen Ruf und zählt heute zu den produktivsten und anerkanntesten Regisseuren Japans.
Filme (Auswahl): GIGOLO (1991), SADISTIC CITY (1993), 800 TWO LAP RUNNER (1994), MIDORI (1996), TOKYO TRASH BABY (2000).
VIVA, Viennale 2006VIVA
Geboren 1938 in Syracuse, New York, als Janet Susan Mary Hoffmann. Schauspielerin, Schriftstellerin, ehemaliger Warhol-Superstar. Konservativ-katholischer Familienhintergrund. Wurde von Warhol kurz vor dem Release des ersten Films Viva getauft. Spielte in mehreren von Warhols Filmen und war regelmäßig in der Factory zu Gast. Drehte auch mit anderen Filmemachern. Schriftstellerische Tätigkeit. Ihr erster Roman, Superstar, teilweise autobiographisch, behandelt die Factory-Szene. Zusammen mit Ehemann Michel Auder Pionierrolle in der Videokunst. Lebt in Malibu, Californien und widmet sich der Landschaftsmalerei.

Filme (Auswahl): BIKE BOY (Warhol 1967), BLUE MOVIE (Warhol 1969), MIDNIGHT COWBOY (1969), LIONS LOVE (1969), PLAY IT AGAIN, SAM (1972), THE STATE OF THE THINGS (1982), PARIS, TEXAS (1984).
Peter Whitehead, Viennale 2006PETER WHITEHEAD
Geboren 1937 in Liverpool. Studiert Physik und Kristallographie an der Universität in Cambridge. Er erhält ein Stipendium als Maler für die Slade-Kunstschule, beginnt stattdessen aber unter der Anleitung von Regisseur Thorold Dickinson Film zu studieren. 1965 dreht er WHOLLY COMMUNION über das internationale Dichtertreffen, der bei seiner Premiere in London großen Beifall findet und später beim Mannheimer Dokumentarfilmfestival ausgezeichnet wird.
Es folgen mehrere Arbeiten über die blühende Rock- und Popszene der Ära: Er schafft einige der ersten Pop-Promos für „Top of the Pops“ für das britische Fernsehen und filmt Bands wie die Rolling Stones, The Dubliners, Eric Burdon and the Animals, The Shadows und Jimmy James and the Vagabonds, sowie Jimi Hendrix und Nico. In den frühen 70er Jahren gibt Whitehead das Filmemachen auf und verbringt zehn Jahre als Falkner in Nordafrika, Pakistan und der Arktis.

 

 

V'05

95 Filmgäste besuchten die Viennale 2005. Mit Begeisterung stellten sie ihre Filme vor und standen - oft noch nach Spätvorstellungen bis mitten in die Nacht - dem interessierten Publikum Rede und Antwort in den Kinosälen. Hier eine kleine Auswahl:

Jane Birkin, Viennale 2005 JANE BIRKIN
Jane Birkin wohnte dem Galascreening ihres Films "Dust" bei und hielt außerdem ein grandioses Konzert im Wiener Volkstheater ab.
Geboren wurde Jane Birkin am 14. Dezember 1946 in London. Mit 17 Jahren sammelte Jane erste Bühnenerfahrungen, zwei Jahre später gab sie mit einer kleinen Rolle in Richard Lesters THE KNACK ihr Filmdebüt. 1966 führte ihr Auftritt als Nacktmodell in Michelangelo Antonionis BLOW UP dazu, dass man sich in London über sie das Maul zerriss, während der Film in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Von 1965 bis 1968 war Jane Birkin mit dem Filmmusikkomponisten John Barry verheiratet; aus dieser Ehe stammt ihre erste Tochter Kate.
Den französischen Chansonier Serge Gainsbourg lernte Birkin durch den Regisseur Pierre Grimblat kennen, der eine englischsprachige Darstellerin für seinen Film SLOGAN suchte. Birkin und Gainsbourg waren von 1968 bis 1980 verheiratet, die gemeinsame Tochter Charlotte Gainsbourg ist inzwischen ebenfalls Schauspielerin. 1969 veröffentlichte das notorische Paar im prüden Frankreich den lasziv gestöhnten Song JE T'AIME MOI NON PLUS.
In den 1970ern erarbeitete sich Birkin in etlichen Kinoproduktionen einen exzellenten Ruf als geheimnisvolle erotische Schönheit. 1981 schließlich verliess sie Gainsbourg, um mit dem französischen Regisseur Jacques Doillon zusammenzuleben.
Jane Birkins cineastische Karriere umfasst inzwischen fast 100 Filme von Regisseuren wie Bertrand Tavernier, Agnès Varda und Jacques Rivette, in denen sie mit Kollegen wie Romy Schneider, Geraldine Chaplin, Dirk Bogarde und Peter Ustinov spielte.

Danny Glover, Viennale 2005DANNY GLOVER
Danny Glover war beim Screening von Lars van Triers neuem Film MANDERLAY, in dem er eine Nebenrolle spielt, dabei.Glover wurde am 22. Juli 1946 in San Francisco geboren. Nach seinem Abschluss am San Francisco State College war er zunächst Ausbilder am American Conservatory Theatre, wo er auch an einem Workshop für schwarze Schauspieler teilnahm. Seinen ersten Filmauftritt hatte er in Don Siegels FLUCHT VON ALCATRAZ (1979) mit Clint Eastwood. In den Folgejahren stand er, meist eher unauffällig, in einer Reihe von TV-Produktionen, aber auch bekannten Kinofilmen vor der Linse. Seine Filmographie aus dieser Zeit weist Titel auf wie Spielbergs DIE FARBE LILA (1985), Peter Weirs DER EINZIGE ZEUGE (1984) und Lawrence Kasdans Western SILVERADO (1985). Mit dem großen Box-Office-Hit ZWEI STAHLHARTE PROFIS von Richard Donner erreichte Glover 1987 Star-Status. Weiter Filme (Auswahl): MENSCHENKIND (Jonathan Demme, 1998), FREIHEITSMARSCH (Phil Alden Robinson, 2000), DIE ROYAL TENENBAUMS (Wes Anderson, 2001) und SAW (2004).

Stanley Kwan, Viennale 2005STANLEY KWAN
Stanley Kwan präsentierte seine beiden Filme CHANGHEN GE (China/Hongkong 2005) und YUEN LING-YUK (Hongkong 1991/2005). Geboren wurde Stanley Kwan 1957 in Hongkong. Er studierte Kommunikationswissenschaft am Babtist College in Hongkong, und arbeitete danach beim Fernsehen in verschiedenen Funktionen. Anfang der 80er Jahre Arbeit begann er seine Tätigkeit als Regieassistent. 1985 realisierte er mit WOMEN seinen Debütfilm. Internationalen Erfolg erlangte er durch seinen dritten Film ROUGE 1988. Weitere Filme (Auswahl): RED ROSE, WHITE ROSE (1995), YANG +/– YIN: GENDER IN CHINESE CINEMA (1996), STILL LOVE YOU AFTER ALL (1997).

Gerard Malanga, Viennale 2005GERARD MALANGA
Die Viennale 2005 zeigte nicht nur Malanga's filmisches Schaffen rund um Andy Warhol, sondern auch eine Retrospektive seiner photographischen Portraits. Gerard Malanga, Poet, Photograph, Filmemacher, wurde 1943 geboren und wuchs in der Bronx, New York, auf. Er veröffentlichte über 40 Jahre hinweg zahlreiche lyrische Werke. Hatte großen Einfluss auf viele von Andy Warhols Malereien und Filme in der Factory. Die "New York Times" nannte ihn "Warhols wichtigisten Verbündeten". Er spielte in einigen Warhol-Filmen und arbeitete mit Warhol an den beinah 500 verschiedenen 3-minütigen Screen Tests. 1969 gründeten er und Warhol das Magazin "Inter/VIEW".

Pedro Costa, Viennale 2005PEDRO COSTA
Dem portugiesischen Filmemacher widmete die Viennale 2005 ein Special Program. Pedro Costa wurde 1959 in Lissabon geboren. Er studierte Regie und Schnitt an der Filmschule Lissabon und arbeitete zunächst als Assistent für portugiesische Filmproduktionen. Mit 30 entstand sein erster Spielfilm O SANGUE (1990). Derzeit gilt er mit seinen 3 Spiel- und 2 Dokumentarfilmen als einer der radikalsten und eigensinnigsten Filmemachern seiner Generation: CAS DE LAVA (1994), OSSOS (1997), NO QUARTO DA VANDA (2000), OÙ GÎT VOTRE SOURIR ENFOUI? (2001).

 

V'04

Die Viennale hieß 78 Filmgäste beim Festival willkommen, die allesamt vor bzw. nach dem Screening ihrer Filme für Publikumsfragen zur Verfügung standen. Darunter waren:

Lauren Bacall, Viennale 2004LAUREN BACALL
Der US-amerikanischen Schauspielerin Lauren Bacall widmete die Viennale ein Tribute. Dem Rat seiner Frau folgend, die ein Foto Bacalls auf dem Cover von «Harper’s Bazaar» gesehen hatte, castete Howard Hawks sie für TO HAVE ANDA HAVE NOT. Bacall und ihr Ko-Star Humphrey Bogart verliebten sich bei dieser Gelegenheit ineinander und heirateten 1945 – ein Traumpaar, das das Publikum in Scharen in die Kinos zu locken vermochte.

Nach CONFIDENTIAL AGENT spielte Bacall erneut mit Bogart in THE BIG SLEEP sowie in DARK PASSAGE und KEY LARGO. 1953 drehte sie ihre erste erfolgreiche Komödie, HOW TO MARRY A MILLIONAIRE mit Marilyn Monroe und Betty Grable. Im Jänner 1957, kurz nach Ende der Dreharbeiten zu DESIGNING WOMEN, starb Humphrey Bogart.
Nach einer langen Filmpause und glühenden Broadway-Karriere spielte sie in Barbra Streisands THE MIRROR HAS TWO FACES, was ihr 1997 den Golden Globe als beste Nebendarstellerin einbrachte.
 

Olivier Assayas, Viennale 2004OLIVIER ASSAYAS
Assayas Filme stehen, bei aller Eigenständigkeit, in der Tradition der Nouvelle Vague. An die Stelle der Orientierung am Kino Hollywoods ist der Bezug auf die Filme der französischen Vätergeneration getreten - und auf das asiatische Kino. Wenn man nach einem gemeinsamen Kennzeichen von Assayas’ Filmen sucht, dann drängt sich ein Begriff wie Ernsthaftigkeit oder Unerbittlichkeit auf. Die Probleme seiner Figuren, die die Last der Selbstexplorationen ihres Autors zu tragen haben, sind im Grunde stets existentiell.
Hannelore Elsner, Viennale 2004HANNELORE ELSNER

In den siebziger Jahren war Hannelore Elsner einer der Hauptprotagonistinnen des deutschen Autorenfilms. Nach der Geburt ihres Sohnes spielte sie in den achtziger Jahren in vielen beliebten Fernsehserien. Für ihre TV-Arbeit wurde Elsner mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1999 spielte sie in DIE UNBERÜHRBARE, unter der Regie von Oskar Roehler, die Rolle der desillusionierten Schriftstellerin Hanna Flanders/Gisela Elsner und erhielt für ihre eindringliche Darstellung zahlreiche Preise und internationale Aufmerksamkeit.

Jean-Pierre Gorin, Viennale 2004JEAN-PIERRE GORIN

Dem französischen Filmemacher und Theoretiker Jean-Pierre Gorin widmete die Viennale in diesem Jahr eines ihrer Special Programs.
Als Mitherausgeber der "Le Monde"-Literaturbeilage trug Gorin mit seinen Artikeln wesentlich zur politischen und ästhetischen Diskussion der späten 60er Jahre bei. 1965 traf Gorin Jean-Luc Godard, gemeinsam gründeten sie die Gruppe "Dziga Vertov" und realisierten einige der einflussreichsten Arbeiten des politischen Kinos im Frankreich der späten sechziger Jahre: LOTTE IN ITALIA (1969), VLADIMIR ET ROSA (1971), TOUT VA BIEN (1972) und LETTER TO JANE (1972). 1975 nahm Gorin eine Einladung von der University of California in San Diego an, wo er auch heute noch einen Lehrstuhl inne hat. Er entwickelt in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Filmkritiker Manny Farber eine Folge beispielhafter Film-Lectures. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, in Hollywood Fuß zu fassen, widmet er sich dem Dokumentarfilm und realisiert eine Trilogie reizvoller Filmessays über das Leben in Southern California.

Hubert Sauper, Viennale 2004HUBERT SAUPER

Geboren wurde Sauper 1966 in Kitzbühel, Tirol. Er lebte in Großbritannien, Italien und den USA, studierte Filmregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und an der Universität Paris VIII. Er spielte in diversen Kurzfilmen und zwei Spielfilmen mit. Sauper unterrichtet Film in Europa und den USA.

Saupers Dokumentation DARWIN'S NIGHTMARE gewann ein Jahr nach der Aufführung bei der Viennale den Europäischen Filmpreis und wurde für den Oscar nominiert.

 

V'03

Die Viennale begrüßte 77  Filmgäste beim Festival, die allesamt vor bzw. nach dem Screening ihrer Filme für Publikumsfragen zur Verfügung standen. Darunter waren:
 

SOFIA COPPOLA
Der Eröffnungsfilm der Viennale 2003, LOST IN TRANSALTION wurde in Anwesenheit der Regisseurin, Sofia Coppola, gezeigt. Nach ihrem grandiosem Debut THE VIRGIN SUICIDES wurde ihr zweiter Film weltweit ebenso postiv von Kritik und Publikum aufgenommen (und bescherte ihr wenige Monate später einen Oscar für das Beste Drehbuch, und weitere drei Nominierungen - darunter 'Bester Film'.)
Valeria Bruno-Tedesci, Viennale 2003 VALERIA BRUNI-TEDESCHI

Seit Mitte der 80er Jahre hat Valeria Bruni-Tedeschi in über 30 Filmen als großartige Schauspielerin mitgewirkt. Gleich nach ihrer Schauspielausbildung am Thèatre des Amandiers, spielte sich die 1964 in Turin geborene Italo-Französin in Patrice Chèreaus HERZ. Mit HOTEL DE FRANCE (1987, Patrice Chèreau) und OUBLIE-MOIO (1995, Noemie Lvosvsky) spielte sie sich auch in die Köpfe des Publikums und der Kritiker.

Bei der Viennale 2003 zeigte Bruni-Tedeschi ihr beachtliches Regiedebut IL EST PLUS FACILE POUR UN CHAMEAU. Der autobiographisch angehauchte Film über das Leben einer überprivilegierten italienischen Unternehmenstochter in Frankreich erhielt zahlreiche Preise.

RITHY PANH

Der kambodschanische Regisseur Rithy Panh, geboren 1964 in Phnom Penh, lebt zur Zeit in Frankreich. Vier Jahre verbrachte er in einem Khmer Rouge Arbeiterlager und flüchtete 1979 nach Thailand, bevor er 1980 nach Paris kam um dort schließlich die French National Cinema School zu absolvieren.  Seine Dokumentationen (unter anderem SITE II, LAND OF THE WANDERING SOULS) haben unzählige Preise gewonnen. Die Viennale 2003 zeigte seine Arbeit, S21, LA MACHINE DE MORD KHMÈRE ROUGE, welche ihn an einen der Völkermord-Schauplätze der 70er Jahre zurückbrachte.

 

V'02

Eine kleine Auswahl der zur Viennale 2001 geladenen FilmkünstlerInnen:

Yoko Ono, Viennale 2002 YOKO ONO
Die 1933 in Tokyo geborene und in New York lebende Künstlerin Yoko Ono war bei der Viennale 2002  zu Gast und eröffnete ihre Ausstellung "From My Window" in der Galerie KlausEngelhorn20/22.  Die Viennale  zeigte außerdem den 1969 vom ORF produzierten Film RAPE, der einen Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens von Yoko Ono und John Lennon darstellt.

Agnès Varda, Viennale 2002AGNÈS VARDA
Agnès Varda brachte bei der Viennale ihren Film DEUX ANS APRÈS  im Gartenbaukino zur Uraufführung. Am Abend der Vorstellung berichtetete sie über die Beweggründe, den Film zu drehen:  Das Echo, das Filmemacherin mit ihrem Film LES GLANEURS ET LA GLANEUSE erzeugte, war so stark, dass sie beschloss, einen Film über diese Nachwirkungen zu drehen: Darüber, wie sie die Nachwirkungen des Films erlebte, wie sie auf die Post - die sie masssenweise erhielt – reagierte, wie sie neuen Sammlern begegnete.

 

Ed Lachman, Viennale 2002ED LACHMAN
Dem charismatischen Kameramann Ed Lachman war bei der Viennale 2002 einTribute gewidmet. Der Amerikaner zeichnet sich für die Kameraarbeit einer Reihe von hochkarätigen Filmen – vom Autorenfilm bis hin zum Bockbuster– verantwortlich. Dabei arbeitete er mit Größen wie Werner Herzog, Volker Schlöndorff, Wim Wenders, Paul Schrader oder Steven Soderbergh zusammen. Neben Kameraarbeiten von Ed Lachman, zeigte die Viennale auch seinen erstem Langfilm KEN PARK, wo er gemeinsan mit Larry Clark Regie führte.
 

LUC DARDENNE
Die Brüder Dardenne werden als  die Erben des großen Neorealisten Roberto Rossellini gehandelt. Uneitel suchen sie die Intensität im Alltag, dort, wo sie ihn am besten kennen: in den Lebenswelten der Arbeiterklasse nahe ihrer Heimatstadt Liège. (Christoph Huber)

Luc Dardenne, geboren 1954 in Awirs gründet 1975 mit seinem Bruder Jean-Pierre Dardenne, geboren 1951 in Engis die Produktionsfirma Dérives. Gemeinsam drehen bzw. produzieren sie mehr als 50 Dokumentarfilme, vor allem zu politischen Fragen.
Seit einigen Jahren konzentrieren sie sich auf vielfach preisgekrönte Spielfilme, darunter LA PROMESSE (1996) und ROSETTA (1999), der 1999 in Cannes die Goldene Palme gewinnt. Emilie Dequenne wird als beste Darstellerin ausgezeichnet. 2002 wird Olivier Gourmet, ebenfalls in Cannes, für LE FILS als bester Darsteller prämiert.

 

 

V'01

Insgesamt waren 79 Gäste zu 52 Filmen anwesend, darunter die beiden Tribute-Gäste Fay Wray und Peter Nestler, und der Fotograf Hiroshi Sugimoto.

CHARLOTTE RAMPLING
Die Britin spielte in Filmen von Richard Lester (THE KNACK), Luchino Visconti (LA CADUTA DEGLI DEI), Liliana Cavani (THE NIGHT PORTER übrigens auch ein Film, der in Wien gedreht wurde) und wurde dadurch zum Star. In Wien präsentierte sie – gemeinsam mit dem Regisseur François Ozon – den Film SOUS LE SABLE (Unter dem Sand), die Geschichte einer Frau, die den Tod ihres Mannes nicht verwinden kann und in eine Scheinwelt flüchtet. Nach der Premiere des Films gab es ein Publikumsgespräch im natürlich bestens besuchten Viennale Zelt.

JONAS MEKAS
Der legendäre amerikanische Avantgarde-Filmemacher und Gründer des Anthology Film Archive Jonas Mekas war Gast der Viennale, für die er auch die beiden wunderbaren Trailer des diesjährigen Festivals gemacht hatte.

FAY WRAY

Der Ehrengast der Viennale 2001 war die Stummfilmdiva und Hollywood-Legende Fay Wray. Neben der Präsentation von THE WEDDING MARCH und der unsterblichen Romanze KING KONG war Fay Wray – soweit es ihre Gesundheit erlaubte – in Wien unterwegs, um all die Schauplätze aus Stroheims Film kennenzulernen.

 

 

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