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Das Festival wird am Donnerstag, 17. Oktober mit dem französischen Film C’EST PAS MOI (IT’S NOT ME) von Leos Carax eröffnet.
C'EST PAS MOI ist ein unkonventioneller, essayistischer und sehr persönlicher Film von Leos Carax, der in gerade einmal 42 Minuten Autobiografie, Filmgeschichte und Zeitgeschichte miteinander verknüpft. Dabei macht sich der Regisseur blitzgescheite Gedanken über sein Medium, seine Vorbilder wie Vertov, Chaplin und Godard, und erschafft einen lebendigen Mix aus cineastischen Einflüssen. Eine vielschichtige Reflexion über Liebe, Schönheit und Kino.
“C’EST PAS MOI von Leos Carax habe ich als Eröffnungsfilm ausgewählt, weil er sich wunderbar in das kinematografische Universum einfügt, das ich im Programm der Viennale repräsentiert sehen möchte”, so Viennale Direktorin Eva Sangiorgi. “In der Tat handelt es sich um einen Film, der der Tradition des Autorenkinos Tribut zollt und insbesondere Jean-Luc Godard seine Reverenz erweist. Auf diese Weise ist er verknüpft mit einem zutiefst politischen, forschenden Kino, das sich die Form des Filmemachens selbst zum Gegenstand der Reflexion wählt. Zugleich ist C’EST PAS MOI ein filmisches Selbstbekenntnis, das vermittels der Arbeiten eines großen Auteurs wie Carax persönliche Erinnerungen mit gemeinschaftlichen zu einem historischen Bewusstsein verbindet. Es ist ein Film, der eine Ethik seines Handwerks formuliert, die ich auch zu meinem Manifest für diese Festival-Ausgabe erklären möchte. Und ich bin sicher, dass das Viennale-Publikum die Ironie dieses außerordentlich intelligenten Spiels mit Bildern zu schätzen wissen wird.”
Zum Wiederholungsscreening von C'EST PAS MOI wird der Hauptdarsteller Denis Lavant in Wien erwartet.
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