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DIE VIENNALE WIDMET DIGNA SINKE EINE MONOGRAFIE
13 Werke der außergewöhnlichen niederländischen Filmemacherin im Programm – inkl. Premiere ihres neuen Films HEMELSLEUTEL
26. Mai 2025
Sehr geehrte Kolleg:innen, liebe Freund:innen der Viennale!
In Kooperation mit dem niederländischen Verleih Verde Films gibt die Viennale schon jetzt ein erstes Programm des diesjährigen Festivals bekannt. Die Viennale freut sich, im Rahmen ihrer 63. Ausgabe (16. bis 28. Oktober 2025) dem Werk der niederländischen Regisseurin Digna Sinke eine umfassende Retrospektive zu widmen. Mit einem filmischen Œuvre, das sich durch leise Beobachtungen, poetische Tiefe und ein besonderes Gespür für Wandel und Landschaft auszeichnet, zählt Sinke seit den 1970er-Jahren zu den markantesten Stimmen des niederländischen Kinos.
Kuratiert von Gerwin Tamsma (ehemaliger Programmgestalter des Filmfestivals Rotterdam), präsentiert die Retrospektive 13 zentrale Filme aus Sinkes beeindruckender Karriere – darunter frühe Arbeiten wie ihr legendärer Abschlussfilm GROETEN UIT ZONNEMAIRE (1972), Spielfilme wie BOVEN DE BERGEN (1992) und BELLE VAN ZUYLEN (1993), sowie berührende Dokumentationen wie WEEMOED EN WILDERNIS (2010) und BEWAREN OF HOE TE LEVEN (2018). Digna Sinke wird zur Viennale persönlich anwesend sein, um ihr Werk dem Publikum näherzubringen.
„Es ist uns eine große Freude, das vielschichtige Werk von Digna Sinke im Rahmen eines monografischen Programms bei der Viennale zu präsentieren“, so Viennale Direktorin Eva Sangiorgi. „Ihre Filme zeichnen sich durch eine außergewöhnliche gestalterische Freiheit aus – mit feinem Gespür verbindet sie unterschiedliche filmische Mittel und erkundet mit beinahe malerischer Sensibilität sowohl Landschaften als auch die Tiefen menschlicher Erfahrung.“
Als besonderen Akzent innerhalb der Retrospektive zeigt die Viennale auch Sinkes neuestes Werk HEMELSLEUTEL – ein persönlicher und essayistischer Film, in dem sich dokumentarische Elemente und Fiktion kunstvoll verweben. Erzählt wird die Geschichte der jungen Fotografin Lea, die im Amsterdamer Hafen die Energiewende fotografisch dokumentiert – und dabei auf eine innere Reise durch Erinnerungen und Emotionen der Regisseurin selbst geführt wird. Der Film feierte seine Premiere beim Filmfestival Rotterdam und startet am 19. Juni in den niederländischen Kinos .
Die Viennale freut sich sehr, diese vielschichtige Filmemacherin beim kommenden Festival im Oktober in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren zu können – von frühen filmischen Beobachtungen bis hin zu ihrem aktuellen, reflektierenden Spätwerk.
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