V’18: OCTOBER 25 – NOVEMBER 8, 2018

Hommage an Hans Hurch

Hans Hurchs Vision des Laufbildes richtete sich gegen das Kino als Illusionsmaschine, die das erkennende Bewusstsein ausschließt, und damit auch gegen die Beschleunigungsdiktate der Gegenwart. Stattdessen propagierte er die Langsamkeit und die Einfachheit einer Filmkunst, der es um Wahrheit, um politische Parteinahme und um eine visuelle Reflexion des Sozialen geht. Diese rigorose Haltung führte dazu, dass viele Entwürfe eines vornehmlich profitorientierten Gebrauchs- und Genrekinos beim Wiener Filmfestival nicht gezeigt wurden. RegisseurInnen, Kameraleute, SchauspielerInnen hingegen, deren Arbeit im Einklang mit den künstlerischen Präferenzen von Hans Hurch stand, wurden oft mehrfach eingeladen und avancierten zu FreundInnen der Viennale und ihres Direktors.

Das Festival hat nun 14 dieser, man könnte sagen, ästhetischen Komplizen eingeladen, im Andenken an Hans Hurch jeweils einen Film auszuwählen, den sie ihm widmen möchten. Vor jedem dieserFilme wird einer der während Hans Hurchs Amtszeit 1997 bis 2017 entstandenen Viennale-Trailer gezeigt.

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