Ich war Zuhause, aber | © Viennale

ICH WAR ZUHAUSE, ABER

Angela Schanelec (D/SRB 2019)
Drei Ordnungen: Erwachsene, Kinder (die nie nur Kinder sind), und eine Schöpfung (Hase, Hund, Esel, Wachtel, Moos, Wasser, Licht), die auch ohne uns auskommen könnte. Zu Erde werden wir alle, der Satz sticht aus den Hamlet-Proben der Schüler*innen, die Angela Schanelec als Synkopen in den Lauf ihrer vielgliedrigen Erzählung setzt. Vor zwei Jahren hat Astrid (Maren Eggert) ihren Mann, haben ihre beiden Kinder den Vater verloren. Eine neue Angst, aber auch neue Daseinslust hallen durch den Film, der über uns langsam sein filigranes Dach errichtet, aus feinen, verzweigten Szenen und Fragen: Was ist mein Auftrag im Leben? (Robert Weixlbaumer)

 

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