ÉTATS NORDIQUES

V'05

LES ÉTATS NORDIQUES

DRIFTING STATES

Denis Cote
CAN, 2005
Spielfilme, 94min, OmeU

LES ÉTATS NORDIQUES

Denis Cote
CAN, 2005
Spielfilme, 94min, OmeU

Mit: 
Christian LeBlanc und die Einwohner von Radisson
Drehbuch: 
Denis Côté
Christian LeBlanc
Ton: 
Thierry Collins
Kamera: 
Denis Laplante
Schnitt: 
Rafaël Ouellet
Musik: 
Bohren
Der Club of Gore - Isis

Produktion: 
nihilproductions 3620 Lorne-Crescent 211, H2X 2B1 Montreal, Kanada T 514 835 7056 erratum3@videotron.ca
Weltvertrieb: 
nihilproductions 3620 Lorne-Crescent 211, H2X 2B1 Montreal, Kanada T 514 835 7056 erratum3@videotron.ca
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe

PROPOSITIONS - Ausgewählte Beispiele eines Neuen Kinos Nachdem er seiner Mutter Sterbehilfe leistet, verlässt Christian seine Heimatstadt Montreal und erreicht nach einigem Umherirren mit dem Auto schließlich Radisson, ein Dorf mit 400 Einwohnern, 1.500 Kilometer nördlich, in der Provinz Québec. Nach und nach lernt er die Einwohner der Ortschaft kennen, beginnt in einem neuen Job zu arbeiten und wird heimisch. Les États nordiques ist eine Mischform aus Dokumentar- und Spielfilm und bedient sich unterschiedlicher Erzähltechniken. Denis Côté und sein Schauspieler Christian LeBlanc gingen dabei nicht von einem fertigen Drehbuch aus, sondern lediglich von einer groben Skizze, um Menschen, denen sie während der Dreharbeiten begegneten vor allem die Einwohner Radissons , in die Geschichte einbauen zu können. Beinahe die erste halbe Stunde des Films ist vom ständigen Piepton der Lebenserhaltungsmaschine, an welche Christians Mutter angeschlossen ist, bestimmt; ansonsten spart Côté jeglichen Dialog aus. Und gerade so, als ob man sich von dieser eindringlichen Eröffnung nie mehr wirklich erholen könnte, prägt im Folgenden die improvisierte Rede wie als steter Versuch, Kommunikation wieder aufzubauen diesen mit äußerst geringem technischen Aufwand gedrehten Low-Budget-Film. Zu seinem Vorgehen befragt, meint der Regisseur: «Ich wollte eine Art unstete Wirklichkeit umsetzen, wie man sie heute kaum mehr sieht.»