SCHINDLERS HÄUSER (PHOTOGRAPHIE UND JENSEITS 12)

V'07

SCHINDLERS HÄUSER (PHOTOGRAPHIE UND JENSEITS 12)

SCHINDLER'S HOUSES (PHOTOGRAPHY AND BEYOND - PART 12)

Heinz Emigholz
A/D/USA, 2007
Dokumentarfilme, 99min, eF

SCHINDLERS HÄUSER (PHOTOGRAPHIE UND JENSEITS 12)

Heinz Emigholz
A/D/USA, 2007
Dokumentarfilme, 99min, eF

Mit: 
Stimme
Christian Reiner
Drehbuch: 
Heinz Emigholz
Ton: 
May Rigler
Jochen Jezussek
Christian Obermaier
Kamera: 
Heinz Emigholz
Schnitt: 
Heinz Emigholz

Produktion: 
Amour Fou Lindengasse 32 1070 Wien T 1 994 99 11 0 office@amourfou.at
Weltvertrieb: 
Autlook Filmsales Zieglergasse 75/1 1070 Wien T 1 720 55 35 70 welcome@autlookfilms.com
Verleih in Österreich: 
Poool Filmverleih Lindengasse 32 1070 Wien T 1 994 99 11 33 office@poool.at
Format: 
35 mm
Farbe

Schindlers Häuser zeigt 40 Bauwerke des österreichisch-amerikanischen Architekten Rudolph Schindler aus den Jahren 1921 bis 1952. Schindlers pionierhafte Arbeit in Südkalifornien begründete einen eigenen Zweig der architektonischen Moderne. Alle Aufnahmen zum Film fanden im Mai 2006 statt. Der Film bildet damit auch ein aktuelles Porträt städtischen Wohnens in Los Angeles, das in dieser Ausformung noch nie dokumentiert worden ist. Rudolph Schindler hat mit Louis Sullivan und Frank Lloyd Wright zusammengearbeitet und war der Mentor Richard Neutras. Wie Bruce Goff ist er ein Singulär der Moderne und der Begründer einer eigenständigen, kalifornischen Bauweise. Wegen seiner Abwendung vom «Internationalen Stil» ist er lange Zeit in der Welt der Architektur isoliert geblieben. Seine nahezu erzwungene Beschränkung auf die Bauaufgabe «Wohnhaus» war zugleich Chance zur Entwicklung eines in vielen Varianten erprobten neuen Bauens. Holzbauweise bis hin zum All-over-Design von Möbelentwürfen und ganzen Hauseinrichtungen kennzeichnen Schindlers Stil. Sein eigenes Haus in West-Hollywood kann als epochales Modellhaus gelten. Photographie und jenseits ist eine Filmserie über Schrift, Zeichnung, Skulptur und Architektur: Thema der Filme sind aktive Gestaltungs- und Projektionsleistungen - real gewordene Vorstellungen -, sichtbar als Schrift, Zeichnung, Fotografie, Architektur und Skulptur. Analysiert wird ein quasi umgedrehter Sehvorgang: Sehen als Ausdruck, nicht als Eindruck. Das Auge als Schnittstelle zwischen Gehirn und Außenwelt, der Blick eine komponierende Kraft, die ein Inneres nach Außen stülpt und in der Realität gespiegelt vorführt.