ROSENKÖNIG

V'97

DER ROSENKÖNIG

Werner Schroeter
BRD/P, 1986
Spielfilme, 107min, OF

DER ROSENKÖNIG

Werner Schroeter
BRD/P, 1986
Spielfilme, 107min, OF

Mit: 
Mostefa Djadjam
Magdalena Montezuma
Antonio Orlando
Drehbuch: 
Werner Schroeter
Magdalena Montezuma
Ton: 
Joaquim Pinto
Vasco Pimentel
Kamera: 
Elfi Mikesch
Schnitt: 
Juliane Lorenz
Musik: 
Puccini
Verdi
Haydn
u.a.
Ausstattung: 
Caritas de Witt

Produktion: 
Udo Heiland Filmproduktion
Paulo Branco
Weltvertrieb: 
Filmverlag der Autoren
Format: 
35 mm
Farbe

Anna, Mitte vierzig, besitzt eine Rosenfarm. Aus ihrer Verbindung mit einem Araber ist der Sohn Albert hervorgegangen, der inzwischen fünfundzwanzig ist. Sein ganzes Interesse gilt der Veredelung von Rosen. Er liebt Arnold, einen zwanzigjährigen Italiener, aber er liebt ihn nicht wie einen Menschen, sondern in der Art, wie er seine Rosenstöcke und seine Träumereien liebt, als Gegenstand und als Teil seiner selbst. Arnold beherrscht sein Denken immer mehr und ist zugleich sein Opfer. Albert verfällt in seiner Beziehung zu ihm in archaische Verhaltensweisen, die brutal erscheinen. Unfähig, sich diesem Bann zu entziehen, geht Albert in seinem Ritual immer weiter. Bestimmendes Leitmotiv ist die Rose; das Symbol für eine Leidenschaft, die sich selbst verzehrt, deren Wesen kaum durch die Frage nach dem "Warum" erfasst wird.