Spielfilme

Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht

Danièle Huillet, Jean-Marie Straub
BRD 1964, 1965
52min
V'14

Wie eine Inschrift über der Arbeit der Straubs steht der Titel dieses Films. Es ist die Erzählung von den Kontinuitäten und Brüchen der Geschichte, der Gewalt des Verdrängens und dem Schrecken der Versöhnung. In einem mutigen Zugriff wird Heinrich Bölls Roman «Billard um halb zehn» (1959) in Risse, Blöcke, Brüche und plötzliche Verbindungen zerlegt und eine deutsche Familiengeschichte über Generationen hinweg hervorgetrieben. «Die Gegenwart wird verständlicher, aber ihr Sosein erscheint nie als fatale Notwendigkeit », schreibt Frieda Grafe.

Mit À PROPOS DE VENISE

Credits
  • Henning Harmssen - Robert Fähmel, 40-jährig
  • Karlheinz Hargesheimer - Heinrich Fähmel, 30- bis 35-jährig
  • Heinrich Hargesheimer - Heinrich Fähmel, 80-jährig
  • Georg Zander - Hugo/Ferdinand Progulske
  • Jean-Marie Straub
  • Danièle Huillet
  • Béla Bartók
  • J. S. Bach unter der Leitung von François Louis
  • Wendelin Sachtler
  • Gerhard Ries
  • Christian Schwarzwald
  • Jean-Marie Straub
  • Lutz Grübnau
  • Willi Hanspach
  • Paul Schöler
  • «Billard um halb zehn» von Heinrich Böll (1959)
Straub-Huillet
Belva Film
35 mm
bw
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