Fidaï

V'12

Fidaï

Damien Ounouri
F/Algerien, 2012
Dokumentarfilme, 82min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Fidaï

Damien Ounouri
F/Algerien, 2012
Dokumentarfilme, 82min, OmeU

Drehbuch: 
Damien Ounouri
Linda Amiri
Ton: 
Li Dan-Feng
Kamera: 
Matthieu Laclau
Schnitt: 
Matthieu Laclau
Mary Stephen
Musik: 
Houria Aichi Alla
Smaïl Benhouhou
Youssef Dhafer
Hasna El Becharia

Produktion: 
Kafard Films, Xstream Pictures, Cirta Films, Mec Film, Linked Productions
Weltvertrieb: 
Kafard Films
Format: 
DCP
Farbe und Schwarz/Weiß

»Auch wenn ich mich nicht erinnern will, ist der Krieg ein nie enden wollender Terror. In der Seele, in der Welt.« Mit diesen Worten wirft uns FIDAÏ in die Geschichte seines Protagonisten: El Hadi, Großonkel des Filmemachers, hatte sich während des algerischen Befreiungs-krieges dem bewaffneten Kampf der FLN angeschlossen und war als «Fidaï» an mehreren Attentaten auf Angehörige der konkurrierenden Befreiungsbewegung MNA beteiligt. Minutiös rekonstruiert Ounouri die Taten und die Gefühle des Täters. Kaltblütig war und ist hier gar nichts. Die Erinnerungsarbeit ist schmerzhaft, der Film ein Aufbruch: zu den Bedingungen der Möglichkeit postkolonialer Freiheit.

In Anwesenheit von Damien Ounouri.
DAMIEN OUNOURI
Geboren 1982 in Clermont-Ferrand. Studiert Filmtheorie an der Uni-versität Paris Sorbonne, ehe er mit CHANGPING, SONATA IN A SMALL CHINESE TOWN (2007) seinen ersten langen Dokumentar-film realisiert. XIAO JIA GOING HOME (2008, Viennale 08 ) ist ein Porträtfilm über den chinesischen Filmemacher Jia Zhangke.