Duch, le maître des forges de l'enfer

V'12

Duch, le maître des forges de l'enfer

Duch, Master of the Forges of Hell

Rithy Panh
F/Kambodscha, 2011
Dokumentarfilme, 103min, OmeU

© Viennale © Viennale © Viennale

Duch, le maître des forges de l'enfer

Rithy Panh
F/Kambodscha, 2011
Dokumentarfilme, 103min, OmeU

Drehbuch: 
Rithy Panh
Ton: 
Sear Vissal
Kamera: 
Prum Mesar
Schnitt: 
Rithy Panh
Marie-Christine Rougerie
Musik: 
Marc Marder

Produktion: 
Catherine Dussart Productions (CDP), Bophana Production, INA, France Televisions
Weltvertrieb: 
Films Distribution
Format: 
DigiBeta
Farbe

Kaing Guek Eav, genannt Duch, war von 1976 bis 1979 Leiter des Gefängnisses Tuol Sleng (S-21) in Phnom Penh. Als solcher zeichnete er verantwortlich für den Tod von etwa 15.000 Inhaftierten. Eine Verantwortung, die Duch im Gespräch mit Panh nicht leugnet, eher mitunter sophistisch eichmannesk wendet: von einer Ideologie zum Werkzeug gemacht, sei ihm keine Wahl geblieben. Mit DUCH kehrt Panh, zehn Jahre nach S-21, LA MACHINE DE MORT KHMÈRE ROUGE, an einen der zentralen Orte des kambodschanischen Genozids zurück. Und führt eine weitere ebenso schmerzhafte wie unabdingbare Operation am lebenden Volks-Geschichts-Körper durch.
RITHY PANH
Geboren 1964 in Phnom Penh. Mit fünfzehn Jahren kommt er aus einem thailändischen Flüchtlingslager nach Frankreich. Filmstudium am IDHEC in Paris. In seinen Filmen beschäftigt er sich wiederholt mit der Geschichte seiner Heimat, so etwa in S-21, LA MACHINE DE MORT KHMÈRE ROUGE (2002) und LES GENS D’ ANGKOR (2004), die auch im Rahmen der Viennale zu sehen sind. Weitere Filme (Auswahl): THE RICE PEOPLE (1994), LA TERRE DES ÂMES ERRANTES (1999), UN BARRAGE CONTRE LE PACIFIQUE (2008), GIBIER D’ÉLEVAGE (2011)