COUPLE ÉPATANT (LA TRILOGIE I)

V'03

UN COUPLE ÉPATANT (LA TRILOGIE I)

TOLLES PAAR (TRILOGIE I), EIN

Lucas Belvaux
F/Belgien, 2002
Spielfilme, 100min, OmdU

UN COUPLE ÉPATANT (LA TRILOGIE I)

Lucas Belvaux
F/Belgien, 2002
Spielfilme, 100min, OmdU

Mit: 
Ornella Muti
Cécile Costes
François Morel
Alain Costes
Valérie Mairesse
Claire
Bernard Mazzinghi
Georges Colinet
Dominique Blanc
Agnès Manise
Gilbert Melki
Pascal Manise
Drehbuch: 
Lucas Belvaux
Ton: 
Christian Monheim
Kamera: 
Pierre Milon
Schnitt: 
Valérie Loiseleux
Musik: 
Riccardo del Fra
Ausstattung: 
Frédérique Belvaux
Kostüm: 
Cécile Cotten

Produktion: 
Agat Films & Cie 59 rue Jean-Pierre Timbaud 75011 Paris, Frankreich T 1 53 36 32 39 exploitation@agatfilms.com
Weltvertrieb: 
Mercure Distribution 27 rue de la Butte aux Cailles 75013 Paris, Frankreich T 1 44 16 88 44 infos@mercure-distribution.fr
Verleih in Österreich: 
Stadtkino Filmverleih Spittelberggasse 31070 Wien T 1 522 48 14 stadtkino@nextra.at
Format: 
35 mm
Farbe

Alain, Chef eines kleinen Betriebes, zögert am Abend seines Geburtstags seine Heimkehr hinaus. Er muss operiert werden und ist sich aufs Schlimmste gefasst. Nach einer kleinen Ablenkungstour kommt er nach Hause, wo ihn seine Frau mit all seinen Freunden erwartet. Um seine Sorgen zu verbergen, täuscht er einen leichten Autounfall vor und beschädigt seinen Wagen mit einem Hammer. Un Couple épatant ist ein turbulentes Verwirrspiel, in dem Indizien laufend zu falschen Schlüssen führen eine Dynamik, die ein Ehepaar beinahe auseinander treibt. Jeder verdächtigt hier jeden, was dann in an Lubitsch-Komödien erinnernden Wendungen unter anderem dazu führt, dass der hypochondrische Ehemann sein Testament am Diktiergerät ständig ändern muss. Der Polizist, der diesen beschattet, befindet sich in Wahrheit in einem ärgeren Dilemma was wir allerdings erst in Aprés la vie, dem dritten Teil, erfahren: Er muss das Gesetz brechen, um seiner morphiumsüchtigen Frau den nächsten Schuss zu sichern. Überraschend an Belvaux Triptychon ist, dass es nur selten konstruiert wirkt: Jeder Film funktioniert für sich, als Genrearbeit wie als Milieubeschreibung. Jeder hat sein eigenes Tempo und lässt sich im Lichte der anderen neu erfahren, mit unterschiedlicher Gewichtung Belvaux demonstriert derart nicht zuletzt die Fragilität von Wahrnehmungsweisen. (Dominik Kamalzadeh)