BJÖRK RETROSPECTIVE

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BJÖRK RETROSPECTIVE

Diverse Regisseure
Kurzfilme, 60min,

BJÖRK RETROSPECTIVE

Diverse Regisseure
, 2012
Kurzfilme, 60min,

Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe
Dieses Programm wurde kuratiert und erstmals präsentiert als Teil von Mirrorball 2000 beim 54. Edinburgh International Film Festival, 13. bis 27. August 2000. Die Programmverantwortlichen von Mirrorball sind David Drummond und David Smith.

Björk arbeitet seit jeher mit den talentiertesten und originellsten Regisseuren, wenn sie Musikvideos macht. Dieses Programm präsentiert einige der Höhepunkt ihrer Solo-Karriere - darunter die lesbische Roboter-Romanze «All Is Full of Love» inszeniert vom britischen Promotion-Wunderkind Chris Cunningham, «It's Oh So Quiet» (Spike Jonzes Hommage an Stanley Donen und Vincente Minnelli) und alle Videos, die Björk mit Michel Gondry gedreht hat; dazu kommen Konzertmitschnitte und Interviews. (David Smith, Edinburgh International Film Festival 2000, Katalog)

Treffend und schlicht Debut taufte Björk 1993 ihr solistisches Erstlingswerk. Zwar hatte Björk schon Ende der 80er Jahre mit den Sugarcubes internationale Beachtung gefunden, doch der Erfolg des Soloauftakts stellte alles Bisherige in den Schatten. Mit ihren ungewohnten, elektronisch begleiteten Balladen wie «Human Behaviour» oder «Venus as a Boy» wurde sie schnell eine der bekanntesten Pop-Ikonen der 90er. Obwohl Björk mit Post (1995), Telegram (1996) und Homogenic (1997) nur vier Alben veröffentlicht hat, übersteigt die Zahl der Singles, Videos und Remixes jede noch so ausgeprägte Sammelleidenschaft. So erschienen von «Hyperballad» fünfzehn verschiedene Maxi-Singles - alle mit unterschiedlichen Remixes, Bonus-Tracks und Hüllen versehen. Björks Solo-Stücke entstehen vor dem Hintergrund der Londoner Club- und Dance-Szene. Die Künstlerin arbeitet eng mit DJs und Musikern der Elektroszene zusammen und versucht, hier neue Wege zu gehen. Waren Debut und Post noch leicht tanzbar und voller eingängiger Melodien, ist Homogenic deutlich sphärischer, stärker von ihrer experimentellen musikalischen Handschrift geprägt. (Alexander Happe)