AB MORGEN WIRD SICH ALLES ÄNDERN

V'06

AB MORGEN WIRD SICH ALLES ÄNDERN

Andreas Gruber
A, 1981
53min,

AB MORGEN WIRD SICH ALLES ÄNDERN

Andreas Gruber
A, 1981
, 53min,

Mit: 
Ingrid Greifeneder
Petra Lorenz
Sissy Möseneder
Christa Rieder
Klaus Tolar
Christian Rumpfhuber
Drehbuch: 
Andreas Gruber
Kamera: 
Moritz Gieselmann
Hermann Dunzendorfer
Schnitt: 
Agnes Zaunegger
Zuzana Brejcha

Produktion: 
Filmakademie, Wien
Format: 
Video (Betacam SP)
Farbe

Ab morgen wird sich alles ändern ist ein Diplomfilm: Er entstand 1982 an der Wiener Filmakademie. Andreas Gruber konzentriert die Spielhandlung auf ein Wochenende, wählt die fiktionale Form, um einen Lebensabschnitt - die Adoleszenz - und ein damit einhergehendes Gefühl in Bildern und Tönen erfahr- oder spürbar zu machen. Gruber taucht eine Gruppe von jungen Frauen und Männern, die in der oberösterreichischen Kleinstadt Wels das Ausbrechen aus dem Stillstand proben, in warmes Sommerlicht. Gruber verwendet neckisch inszenierte (Jugend-)Posen und einen Soundtrack, der auf die 60er Jahre referiert. Die Musik ist es auch, die bei Ab morgen wird sich alles ändern als eine erzählerische Instanz agiert und Gefühle oder Hoffnungen formuliert: So tönt schon zu Beginn aus dem Autoradio der Radiosender Ö3 mit der Nummer «California Dreaming» von The Mamas and The Papas, die auch mit «Monday Monday» den Film abschließen. Dem Film gelingt es, mit relativ einfachen Mitteln eine Zeitstimmung einzufangen, ein Lebensgefühl einer Generation zu archivieren oder einfach nur einer persönlichen Haltung gegenüber einem Lebensabschnitt Ausdruck zu verleihen. (Dietmar Schwärzler)